
Harter toskanischer Boden, gebacken von der Junisonne, staubig wie ein altes Familienalbum. Das Miravalle bei Montevarchi riecht nach einer Zeit, in der Motocross noch anders klang – Zweitakter, die in den Hügeln um Arezzo widerhallten, Strohballen, Holzzäune, kein Carbon-Glanz. Genau hierhin kehrt die Königsklasse zurück. Der MXGP Montevarchi 2026 steigt an diesem Wochenende, dem 20. und 21. Juni, als neunter von 19 Saisonläufen – und es ist das erste Mal seit 2006, dass die Weltmeisterschaft hier wieder Gas gibt. Zwei Jahrzehnte Pause. Das spürst du schon, bevor das erste Motorrad anrollt.
Es ist nicht nur ein Comeback einer Strecke. Es ist ein Wiedersehen mit einem Kapitel, das längst geschlossen schien. Und es kommt mit einem Bild, das diese Saison wie kein zweites prägt – dazu gleich mehr.
Vergiss für einen Moment die Punktetabelle. Montevarchi ist ein Ort mit Gedächtnis. Old-School-Hardpack, klassisch toskanisch, jetzt für die Rückkehr auf modernes MXGP-Niveau gebracht – aber im Kern dieselbe ruppige, ehrliche Piste, die schon vor Jahrzehnten Charakter verlangte. Wer hier schnell sein will, muss Linien lesen können, nicht nur Sprünge stehen.
Genau das macht Hardpack so gnadenlos. Der Boden gibt nichts her, was du nicht selbst herausholst. Keine tiefen Sandrillen, in denen sich ein Fehler verzeiht, kein Untergrund, der das Vorderrad führt. Hier entscheidet die saubere Linie über die ruppige, der Mut am Bremspunkt über die Vorsicht, das Gefühl im Handgelenk über die schiere Kraft. Wenn die Junihitze den Belag aufheizt und der erste Staub über die Hügel zieht, wird die Strecke im Laufe des Tages härter, glasiger, tückischer. Was am Samstagvormittag noch Grip bot, kann am Sonntagnachmittag ein Eierlauf sein. Genau diese Wandlung trennt in Italien die Routiniers von den Hektikern.
Dazu kommt die Toskana im Juni: trockene Hitze, flirrende Luft über dem Geläuf, ein Belag, der unter den Stollen staubt und sich glatt fährt. Wer hier aus dem Gatter zu gierig zieht, verliert das Vorderrad in der ersten Anbremszone. Wer zu vorsichtig ist, sieht nur Rücklichter. Die Modernisierung für die Rückkehr hat das Layout auf MXGP-Standard gehoben, ohne den alten Charakter wegzuhobeln – die Veranstalter wollten genau diese Mischung aus Tradition und Tempo, die Montevarchi einst groß gemacht hat. Es ist eine Piste, die Erfahrung belohnt, und eine, auf der ein einziger Patzer in der Startphase ein ganzes Wochenende kosten kann.
Die Geschichte des Geländes reicht weit zurück. In Yamahas Lesart hat Montevarchi sieben Grands Prix gesehen – nimm die Zahl als das, was sie ist, eine Hausnummer aus dem Archiv eines Herstellers, kein notariell beglaubigter Zähler. Der erste 125er-WM-Lauf hier datiert auf 1980, ein Rennen, gewonnen vom Italiener Michele Rinaldi auf einer TGM. Keine japanische Großmacht, kein Werksaufgebot – ein italienischer Name auf einer italienischen Maschine.
Rinaldi taucht in dieser Geschichte noch einmal auf, und hier lohnt die Genauigkeit. Als Fahrer wurde er 1984 auf Suzuki 125er-Weltmeister – der erste Italiener überhaupt mit einem Motocross-WM-Titel. Auf einer Yamaha saß er als Pilot nie; sein Weg führte über Gilera zu Suzuki. Seine blaue Verbindung kam später, als Teamchef: Rund 25 Jahre lang, ab 1992, führte er Yamahas Werkseinsatz im Gelände und brachte Namen wie Stefan Everts, David Philippaerts und Romain Febvre zu Titeln. Wenn also jemand die DNA dieses Wochenendes mit Yamaha verknüpft, dann über die Box, nicht über den Lenker von 1980.
2003 schrieb hier Stefan Everts eine seiner berühmtesten Zeilen. An einem einzigen Tag in Montevarchi gewann er die 125er-Klasse und die Königsklasse. Doppelsieg, beide Läufe, auf Yamaha-Viertaktern. Welche Maschinen genau, das schildert Yamaha als YZ250F in der 125er- und YZ450FM in der Premiumklasse; nimm das als Yamahas Version, nicht als unabhängig zementierte Wahrheit. Der Punkt bleibt: ein Mann, zwei Klassen, ein Tag.
Und jetzt die Stelle, an der viele danebenliegen: Everts’ legendärer Triple – drei Klassen am selben Tag, 125, MXGP und 650 – war nicht Montevarchi. Der fiel beim Saisonfinale 2003 in Ernée, Frankreich. Anderes Rennen, anderer Ort, eigene Legende. Wer beides in einen Topf wirft, verwechselt zwei Meilensteine, die nebeneinander stehen dürfen, ohne zu verschmelzen.
Everts gewann auch den bislang letzten Grand Prix in Montevarchi, 2006, in seiner Abschiedssaison. Fest verorten lassen sich von seinen Auftritten hier sauber das Double von 2003 und der Abschiedssieg von 2006 – der Rest verschwimmt im Nebel der Statistik, und dort lassen wir ihn auch. Zehnmal Weltmeister, dieser Mann. Wenn die Tore am Sonntag aufgehen, fährt sein Schatten irgendwo mit. Es ist kein Zufall, dass Yamaha die toskanische Vergangenheit gerade jetzt so gern erzählt – denn das Wochenende bringt einen neuen Mann ins selbe Blau.
Das eigentliche Bild dieses Wochenendes ist trotzdem kein Rückblick. Es ist eine Farbe. Tim Gajser, zum ersten Mal in Werks-Yamaha-Blau auf einem WM-Kurs in Italien – das hätte vor einem Jahr kaum jemand für möglich gehalten.
Zum 1. Januar 2026 wurde der Wechsel verkündet, mehrjährig, von Honda HRC zum Monster Energy Yamaha Factory MXGP Team. Damit endet eine Ära von rund zwölf Jahren. Es war Gajsers erster Herstellerwechsel auf WM-Niveau überhaupt. Er verließ Honda als deren erfolgreichster Fahrer der Geschichte – vier MXGP-Titel, ein MX2-Titel, 52 GP-Siege, 116 Laufsiege, 125 Podestplätze. Solche Zahlen packst du nicht in einen Umzugskarton, ohne dass es knirscht.
Denn ein Markenwechsel auf diesem Niveau ist kein neuer Sattel und ein anderer Aufkleber. Es ist ein anderes Motorrad, eine andere Charakteristik, ein anderes Federungsverhalten, eine andere Art, wie das Heck unter Last arbeitet. Zwölf Jahre lang hatte Gajser jede Reaktion seiner Honda im Reflex gespeichert. Jetzt muss er umlernen, in Echtzeit, gegen Fahrer, die seit Jahren auf ihrem Gerät sitzen. Dass er trotzdem schon nach acht Läufen in Schlagdistanz zum Podest steht, sagt mehr über seine Klasse als jede Pressemitteilung.
Jetzt sitzt Tim Gajser auf einer Yamaha YZ450FM, Werksgerät, an der Seite von Maxime Renaux. Fünf WM-Titel hat er auf dem Konto: 2015 in der MX2, dazu 2016, 2019, 2020 und 2022 in der MXGP. Fünf, nicht sechs – die Zahl wird in der Hektik gern aufgerundet, aber sie stimmt so.
Pikant ist der Tausch im Hintergrund. Während Gajser zu Yamaha ging, wechselte Jeffrey Herlings von Red Bull KTM zu Honda HRC – die beiden haben quasi die Lager getauscht. In der Szene wird das genüsslich durchgekaut, und Montevarchi ist die Bühne, auf der du siehst, wer mit dem neuen Material wirklich klarkommt. Herlings auf der Honda, die Gajser zurückließ; Gajser auf der Yamaha, der das italienische Hardpack traditionell liegen sollte. Zwei Routiniers, zwei neue Welten, ein direkter Vergleich – die Tabelle nach acht Läufen gibt darauf eine erste, noch unfertige Antwort.
Hier bleiben wir ehrlich, auch wenn es durch die blaue Brille schöner wäre. Yamaha führt die WM 2026 nicht an. Nach acht Läufen steht oben Lucas Coenen auf KTM mit 404 Punkten. Dahinter Jeffrey Herlings auf Honda mit 342, Dritter ist Romain Febvre auf Kawasaki mit 310 – der amtierende Weltmeister von 2025, der die #1 trägt. Erst dann kommt Gajser: Vierter, 294 Punkte.
Der Rückstand auf Febvre beträgt exakt 16 Punkte. Aber das ist der Abstand auf Platz drei, nicht auf die Spitze – und Febvre ist eben Dritter, nicht Tabellenführer. Wer Gajser nach Montevarchi schickt, schickt einen Mann, der nach vorn schauen will, ohne sich die Lage schönzurechnen. 16 Zähler auf einen Kawasaki-Fahrer aufzuholen, der seinen Titel verteidigt, ist machbar. Coenen einzufangen, der mit 404 enteilt ist, wäre eine ganz andere Hausnummer – über 100 Punkte liegen zwischen der KTM-Spitze und dem vierten Rang, und die Saison hat erst acht von 19 Runden hinter sich.
Der vorherige Lauf, Runde acht, lief im lettischen Kegums am 7. Juni. Von dort bis in die Toskana sind es nicht nur Kilometer, sondern ein Wechsel der Welt: weg vom sandigen Norden, hin zum festen, gnadenlosen Hardpack des Südens. Genau die Sorte Untergrund, die Gajser über Jahre auf Honda beherrschte. Jetzt zählt, ob er sie auch in Blau beherrscht. Für einen Fahrer, der seine Stärken auf hartem Geläuf hat, ist Montevarchi mehr Chance als Stolperstein – wenn die Yamaha mitspielt.
Und das ist die offene Frage, die das Wochenende interessanter macht als jeder Punktestand. Hardpack verlangt ein feines Gespür dafür, wie viel Grip noch da ist, bevor das Vorderrad wegschmiert. Auf der Honda hatte Gajser dieses Gefühl im Schlaf. Auf der Yamaha sammelt er es Lauf für Lauf neu ein. Ein Kurs, der ihm liegt, ist der ideale Ort, um zu testen, ob das Vertrauen ins neue Material schon trägt – oder ob die zwölf Honda-Jahre in den Reflexen noch lauter sprechen als die wenigen Monate in Blau.
Neben Gajser steht ein Mann mit einer offenen Rechnung. Maxime Renaux, MX2-Weltmeister von 2021, in jener Saison in Pietramurata gekrönt, liegt 2026 auf Rang sechs der MXGP-Tabelle mit 261 Punkten. Lettland lief zäh für ihn, Kegums hinterließ einen Kloß im Hals.
Renaux sagt, die alte italienische Hardpack-Strecke liege ihm – das sind seine Worte aus dem Yamaha-Lager, also nimm sie als Ansage, nicht als Garantie. Aber sie ergeben Sinn. Renaux fährt gern, wenn der Boden Präzision belohnt und nicht reine Brachialgewalt. Montevarchi könnte genau die Bühne sein, auf der er den Frust von Lettland abschüttelt. Will heißt nicht muss. Doch ein Fahrer, der weiß, dass ihm ein Terrain liegt, fährt anders aus dem Gatter – aggressiver in der ersten Kurve, geduldiger über die Distanz.
Für Yamaha bedeutet das: zwei Eisen im Feuer in der Königsklasse, beide mit etwas zu beweisen. Gajser den Neustart, Renaux die Auferstehung. Kein schlechtes Drehbuch für ein Heimspiel auf historischem Boden – auch wenn es bei Yamaha kein echtes Heimspiel ist, sondern eines, das die Marke gern so erzählt. Italien ist Renauxs Lieblingsbühne, das hat er in Pietramurata bewiesen, und ein gutes Wochenende hier würde seine Saison vom Kopf auf die Füße stellen.
Eine Etage tiefer, in der MX2, läuft eine ruhigere, aber spannende Geschichte. Zwei lettische Brüder im Werks-Yamaha-MX2-Team, beide auf der YZ250F: Janis Martins Reisulis mit der #772 und Karlis Alberts Reisulis mit der #47.
Aufpassen bei der Reihenfolge – Karlis ist der ältere, geboren im November 2005, mittlerweile 20. Janis ist der jüngere, Jahrgang 2008, 18 Jahre alt. Und trotzdem fährt der Jüngere derzeit vorneweg: Nach acht Läufen ist Janis Siebter mit 280 Punkten, Karlis Achter mit 223.
Janis bringt einen ordentlichen Lebenslauf mit. 2023 EMX125-Europameister auf Yamaha, 2025 EMX250-Europameister auf Yamaha, dann der Aufstieg ins Werks-MX2-Team für 2026. Seine besten Resultate dieser Saison: ein vierter Gesamtrang in Teutschenthal, wo ihm das Podest um einen einzigen Punkt entging, dazu ein fünfter Platz in Sardinien, ein sechster in Frankreich, ein fünfter beim Auftakt in Argentinien. Ein GP-Sieg oder Podest fehlt 2026 noch. Aber der Junge klopft an, und in Montevarchi könnte der erste große Knall fallen.
Karlis kam zuletzt vor heimischem Publikum in Lettland auf einen fünften Gesamtrang, mit einem Saisonbestwert als Lauf-Dritter – ums Gesamtpodest fehlten zwei Pünktchen. Dazu ein sechster Platz in der Schweiz. Auch hier: noch kein Podium, noch kein GP-Sieg in dieser Saison. Zwei junge Fahrer, die lernen, während die Welt zuschaut. Der eine mit dem Europameister-Lebenslauf im Rücken, der andere als Spätzünder, der gerade Fahrt aufnimmt. Familienduelle im selben Zelt, im selben Blau – das hat Reibung, und die treibt beide.
An der MX2-Spitze sieht es anders aus. Dort führt Sacha Coenen auf KTM, mit rund 380 Punkten nach Runde acht – die genaue Zahl schwankt je nach Quelle, also lass uns nicht so tun, als hätten wir sie auf den Punkt. Zweiter ist Simon Längenfelder auf KTM mit 343 Zählern, und das ist der Name, der dich in der DACH-Region aufhorchen lassen sollte. Der Deutsche ist die stärkste heimische Präsenz im gesamten WM-Feld, mitten im Titelkampf. Dritter ist Guillem Farres auf Triumph mit 340 – drei Punkte trennen die Plätze zwei und drei, drei Marken, ein enges Spitzentrio. Die Reisulis-Brüder als beste Yamaha-Paarung sitzen auf den Rängen sieben und acht, außerhalb des Titelrennens, aber nicht außerhalb der Aufmerksamkeit.
Der Deutschland-Lauf, Teutschenthal, liegt knapp drei Wochen zurück – der 31. Mai. Längenfelder liegt in der MX2 weiterhin auf Rang zwei, und beim MXGP Montevarchi 2026 geht es für ihn darum, den Abstand auf einen Coenen zu verkürzen, bevor die Saison kippt. Wenn du ihm in der Toskana zusiehst, siehst du einem Mann zu, der genau weiß, dass solche engen Spitzentrios nicht ewig halten.
Am Samstag wird qualifiziert, am Sonntag fallen die Entscheidungen – das übliche MXGP-Format, aber in einer ungewohnten Kulisse. Die genauen Sessionzeiten solltest du näher am Renntag prüfen, sie können sich verschieben.
Was bleibt, ist die Spannung zwischen damals und jetzt. Eine Strecke, die 20 Jahre auf die Königsklasse gewartet hat. Ein Fahrer, der nach zwölf Jahren die Farbe gewechselt hat und beweisen muss, dass die Magie mitwechselt. Ein zweiter, der eine Schmach loswerden will. Zwei lettische Brüder, die Geduld lernen. Und über allem ein deutscher Name in der MX2, der lauter wird. Der MXGP Montevarchi 2026 trägt mehr Geschichten ins Gatter, als eine Punktetabelle je fassen könnte.
Bleibt die Frage, die kein Pressetext beantwortet: Wenn Gajser am Sonntag durch den toskanischen Staub zieht, in einem Blau, das hier einmal Everts gehörte – fühlt sich das für ihn nach Neuanfang an, oder nach Heimkehr an einen Ort, den er nie betreten hat?
Wann ist der MXGP Montevarchi 2026?
Der MXGP von Italien in Montevarchi steigt am Wochenende des 20. und 21. Juni 2026. Am Samstag stehen die Qualifikationsrennen an, die Wertungsläufe folgen am Sonntag. Es ist der neunte von 19 Saisonläufen der Motocross-WM 2026.
Warum ist die Rückkehr nach Montevarchi besonders?
Es ist das erste Mal seit 2006, dass die MXGP auf dem Miravalle-Kurs in der Toskana gastiert – nach rund zwei Jahrzehnten Pause. Die Strecke ist ein klassischer Old-School-Hardpack-Kurs und für die Rückkehr auf modernes MXGP-Niveau gebracht worden. Hier feierte unter anderem Stefan Everts 2003 einen Doppelsieg und gewann 2006 den bislang letzten GP an diesem Ort.
Fährt Tim Gajser 2026 wirklich Yamaha?
Ja. Zum 1. Januar 2026 wurde Gajsers mehrjähriger Wechsel von Honda HRC zum Monster Energy Yamaha Factory MXGP Team verkündet. Er fährt eine Werks-Yamaha YZ450FM an der Seite von Maxime Renaux. Es ist sein erster Herstellerwechsel auf WM-Ebene nach rund zwölf Jahren bei Honda.
Wer führt die MXGP-WM 2026 an?
Nach acht Läufen führt Lucas Coenen auf KTM mit 404 Punkten. Zweiter ist Jeffrey Herlings auf Honda mit 342, Dritter der Titelverteidiger Romain Febvre auf Kawasaki mit 310. Tim Gajser liegt als Vierter mit 294 Punkten 16 Zähler hinter Febvre.
Wer sind die Reisulis-Brüder?
Janis Martins Reisulis (#772) und Karlis Alberts Reisulis (#47) sind lettische Brüder im Monster Energy Yamaha Factory MX2 Team, beide auf der YZ250F. Karlis ist der ältere (Jahrgang 2005), Janis der jüngere (Jahrgang 2008). Nach acht Läufen liegt Janis Siebter, Karlis Achter der MX2-Wertung – ein Podest fehlt beiden 2026 noch.
Was war Stefan Everts’ Triple und gehört es nach Montevarchi?
Nein. Everts’ berühmter Dreifachsieg in den Klassen 125, MXGP und 650 an einem Tag fand beim Saisonfinale 2003 in Ernée, Frankreich, statt – nicht in Montevarchi. In Montevarchi gelang ihm 2003 ein Doppelsieg in der 125er- und der Königsklasse. Das sind zwei verschiedene Meilensteine.
Welcher Deutsche mischt in der Motocross-WM 2026 vorn mit?
In der MX2 liegt Simon Längenfelder auf KTM mit 343 Punkten auf Rang zwei und ist damit die stärkste deutsche Kraft im WM-Feld. Hinter Tabellenführer Sacha Coenen kämpft er mit Guillem Farres (Triumph) um den Anschluss an die Spitze. Der deutsche WM-Lauf in Teutschenthal fand am 31. Mai 2026 statt.






