Es ist diese eine Kurve. Du kennst sie. Die, vor der du jedes Mal das Gas wegnimmst, obwohl der Reifen längst mehr könnte. Du spürst, wie sich dein Oberkörper aufrichtet,
Es ist diese eine Kurve. Du kennst sie. Die, vor der du jedes Mal das Gas wegnimmst, obwohl der Reifen längst mehr könnte. Du spürst, wie sich dein Oberkörper aufrichtet,
Es gibt Stürze, die beenden ein Rennen. Und es gibt Stürze, die ein Rennen erst zur Geschichte machen. Was Lotte van Drunen am Wochenende beim WMX-Auftakt in Lacapelle-Marival ablieferte, gehört
Du kommst aus dem Windschatten eines Sattelzugs, gerade in dem Moment, in dem die Leitplanke aufhört und die Brücke beginnt. Und dann packt dich der Seitenwind. Nicht sanft. Er schiebt
Die Kurve kommt schneller, als du dachtest. Du gehst vom Gas, der Blick klebt am Leitplankenpfosten, der da außen steht – und genau auf den hältst du jetzt zu. Nicht,
Du fährst dein Motorrad seit drei Jahren. Vielleicht länger. Und in dieser ganzen Zeit hast du an einem der wichtigsten Bauteile deiner Maschine nie gedreht – weil dir niemand erklärt
Du steckst dein Ladekabel in die alte DIN-Buchse am Tank, fährst los – und nach 200 Kilometern Schwarzwald zeigt dein Handy 14 Prozent. Bei eingestecktem Kabel. Das Navi hat mehr
07:30 Uhr, irgendwo in den Bergen Andorras. Minus acht Grad. Ein Schneesturm peitscht über die Gipfel, und im Fahrerlager – wenn man das überhaupt so nennen kann – steht ein
Stell dir vor, du bist 15 oder 16 Jahre alt, du fährst dein drittes Saisonrennen in der EMX125 2026 – Riola Sardo, Sardinien – und du liegst vorne. Führst das
Stell dir vor, du bist 15. Du hast in den letzten drei Jahren jede freie Minute auf kleinen Rennstrecken verbracht. Dein Schulheft ist voller Bremspunkte statt Mathe-Formeln. Und dann kommt
Sonntagmorgen, kurz nach sieben. München schläft noch. Du nicht. Der Tank ist voll, die Luft riecht nach nassem Gras und kaltem Asphalt, und auf dem Mittleren Ring bist du der













