EMX125 Riola Sardo 2026: Sleny Goyer holt Debütsieg für Yamaha nach Technik-Drama

MotorradZoneMotorradZoneMotorsportvor 51 Minuten133 Aufrufe

Stell dir vor, du bist 15 oder 16 Jahre alt, du fährst dein drittes Saisonrennen in der EMX125 2026 – Riola Sardo, Sardinien – und du liegst vorne. Führst das Rennen an. Der Sand von Sardinien klebt dir an allem – am Helm, am Brustpanzer, in jeder Falte des Jerseys. Und dann stirbt die Maschine. Einfach so. Kein Sturz, kein Fehler, kein Gegner. Technik. Aus. Vorbei.

Bild: Yamaha Motor Europe N.V.

Was machst du? Einpacken? Fluchen? Aufgeben? Sleny Goyer, Franzose im MJC Yamaha Official EMX125 Team, hat sich für eine andere Antwort entschieden: Er hat das zweite Rennen gewonnen. Nicht knapp. Nicht mit Glück. Mit über 16 Sekunden Vorsprung. Sein erster Sieg in der EMX125. Und einer, den er sich nicht nur verdient, sondern regelrecht erkämpft hat – bei der dritten Runde der EMX125 2026 in Riola Sardo auf Sardinien.

Das hier ist die Geschichte eines Wochenendes, das Drama, Talent und mentale Stärke in einem sardischen Sandkasten vereint hat.

Riola Sardo – wo der Sand regiert

Riola Sardo liegt an der Westküste Sardiniens, in der Provinz Oristano. Kleine Gemeinde, kaum 2.000 Einwohner, das Meer nicht weit. Und mittendrin: eine Motocross-Strecke, die aus fast nichts als Sand besteht.

Sand-Motocross ist eine eigene Disziplin. Vergiss alles, was du über Hardpack-Strecken weißt – wo Präzision und Linienwahl zählen. Im Sand geht es um rohe Kraft, um das Gefühl in den Armen, um die Fähigkeit, eine gut 90 Kilo schwere Maschine durch Spurrillen zu wuchten, die sich mit jeder Runde tiefer graben. Der Boden gibt nach, die Räder graben sich ein, die Hinterhand bricht weg. Wer in Riola Sardo schnell sein will, braucht Fitness, Instinkt und Mut in gleichem Maße.

Bild: Yamaha Motor Europe N.V.

Für die jungen Fahrer der EMX125 ist das eine besondere Herausforderung. 125 Kubikzentimeter, Zweitakter, ein Motor, der unten fast nichts bringt und oben plötzlich alles – und das in einem Terrain, das jede Unachtsamkeit sofort bestraft. Wer hier überlebt, der kann Motocross fahren. Wer hier gewinnt, der kann mehr.

Was ist die EMX125 – und warum sollte dich das interessieren?

Falls du die EMX125 nicht auf dem Schirm hast: Die Europameisterschaft der 125er-Klasse ist die Kaderschmiede des europäischen Motocross. Hier fahren die Talente von morgen – Teenager, die in drei bis fünf Jahren in der MXGP oder MX2 starten könnten. Die EMX125 läuft als Rahmenprogramm der MXGP-Wochenenden und liefert den besten Nachwuchsfahrern des Kontinents eine Bühne, auf der Teammanager, Sponsoren und Scouts sehr genau hinschauen.

Bild: Yamaha Motor Europe N.V.

Yamaha investiert seit Jahren massiv in diese Nachwuchsförderung. Das MJC Yamaha Official EMX125 Team ist Teil des bLU cRU-Programms, das junge Fahrer systematisch fördert – von der YZ125 in der EMX125 über die YZ250F in der EMX250 bis hin zum Sprung in die Weltmeisterschaft. Das ist kein Marketing-Floskelprogramm. Das ist ein Weg, der schon einige Fahrer nach ganz oben gebracht hat.

Und genau auf diesem Weg steht Sleny Goyer. Ein junger Franzose, der in seine EMX125-Saison bereits mit starken Ergebnissen gestartet war und nach Sardinien als ernsthafter Titelkandidat kam.

Qualifying – die Visitenkarte im Sand

Der Samstag in Riola Sardo gehört der Zeitnahme. Goyer postete die viertschnellste Zeit seiner Qualifying-Gruppe – ein Statement, das vor allem deshalb beeindruckt, weil es im Sand die reine Anpassungsfähigkeit zeigt. Wer im Sand schnell qualifiziert, der hat nicht nur Tempo, sondern auch die Strecke gelesen: Wo ist der Grip? Wo bricht der Boden weg? Wo setzt sich nach den Trainingsläufen neuer Sand ab?

Bild: Yamaha Motor Europe N.V.

Platz vier in der Qualifying-Gruppe bedeutete einen soliden Startplatz für Lauf eins. Nicht ideal – im Motocross ist der Start die halbe Miete, besonders im Sand, wo das Überholen dreimal so viel Energie kostet wie auf einer festen Piste. Aber gut genug, um mitzumischen.

Lauf 1: Der Aufstieg – und der Absturz

Rennstart. Gitter fällt. Das Feld schießt in die erste Kurve, der Sand explodiert in Fontänen, Sicht gleich null. Goyer erwischt einen guten Start und sortiert sich auf Platz drei ein. Dritter. Im Sand. Im dritten Saisonrennen. Für einen Moment sieht alles nach einem perfekten Nachmittag aus.

Dann beginnt Goyer zu pushen. Er arbeitet sich nach vorne, überholt einen Gegner, dann den nächsten. Nach wenigen Runden liegt er vorne. Führt das Rennen. Ein 15- oder 16-Jähriger auf einer Yamaha YZ125, allein an der Spitze, mit dem sardischen Sand unter den Stollen – und der ganze Sonntag scheint ihm zu gehören.

Und dann passiert es.

Ein technisches Problem beendet sein Rennen. So steht es im offiziellen Bericht. Kein Sturz, keine Kollision – ein Defekt an der Maschine, während er führt. In der Führung. Aus.

Was genau passiert ist, haben weder das Team noch der Hersteller im Detail kommuniziert. Ob Zündung, Getriebe, Kühlung oder etwas ganz anderes – das bleibt vermutlich in der Werkstatt. Was bleibt, ist das Ergebnis: DNF. Null Punkte. Und ein junger Fahrer, der gerade seinen besten Moment erlebt hat – und dem dieser Moment von der Technik gestohlen wurde.

Das ist das Brutale am Motocross. Nicht der Sturz, nicht der Gegner. Sondern die Momente, in denen du alles richtig machst – und es trotzdem nicht reicht.

Bild: Yamaha Motor Europe N.V.

Zwischen den Läufen: Was passiert in einer Stunde mit einem gebrochenen Herzen?

Es gibt keine Kameras in der Mechaniker-Box zwischen den Rennen. Keine Interviews in dem Moment, in dem ein Teenager realisiert, dass sein bestes Ergebnis gerade verdampft ist. Aber jeder, der Rennsport kennt, weiß, wie diese Stunde aussieht.

Die Mechaniker schrauben. Hektisch, konzentriert, wortlos. Der Teammanager spricht mit dem Fahrer – nicht über Strategie, sondern über Kopf. Bleib dran. Vergiss Lauf eins. Du hast noch eine Chance. Und der Fahrer sitzt da, zwischen Frust und Feuer, und muss einen Schalter finden, den er noch nie gebraucht hat.

Sleny Goyer hat diesen Schalter gefunden.

Lauf 2: Die Antwort – 16 Sekunden Vorsprung

Startposition: siebter. Nicht schlecht, aber in einem Feld junger, hungriger 125er-Piloten im sardischen Sand ist Platz sieben kein Geschenk. Von hier aus musst du überholen – und jedes Überholmanöver im Sand kostet Kraft, kostet Reifen, kostet Nerven.

Goyer nimmt den Start, ist schnell in den Rhythmus – und beginnt sofort zu klettern. Ein Gegner nach dem anderen. Nicht mit spektakulären Blockpässen, nicht mit Kamikaze-Manövern. Mit Tempo. Mit Präzision. Mit der Art von Fahren, die sagt: Ich gehöre hier hin.

Fünf Runden vor Schluss liegt er vorne. In Führung. Wieder. Aber diesmal hält die Technik. Und Goyer macht das, was nur wenige in seiner Altersklasse tun könnten: Er zieht weg. Nicht langsam, nicht Sekunde für Sekunde. Er fährt der Konkurrenz davon, als hätte jemand bei ihm das Tempo höhergedreht – und bei allen anderen nicht.

Am Ende steht auf der Uhr: über 16 Sekunden Vorsprung. Sechzehn Sekunden. In einem 125er-Motocross-Rennen im Sand. Das ist keine knappe Angelegenheit. Das ist Dominanz. Das ist ein Fahrer, der eine Antwort gesucht hat – und sie in jeder einzelnen Runde gefunden hat.

Erster Sieg in der EMX125. Erster Sieg für das MJC Yamaha Team in dieser Saison. Und wahrscheinlich ein Moment, den Goyer nie vergessen wird.

Was bedeutet das fürs Gesamtklassement?

Durch den Ausfall in Lauf eins und den Sieg in Lauf zwei ergibt sich für Goyer Platz sechs in der Tageswertung. Nicht überragend auf dem Papier – aber unter den Umständen das Maximum. Null Punkte aus Lauf eins, volle Punkte aus Lauf zwei. Die Mathematik ist unbarmherzig.

Trotzdem reicht es, um in der Gesamtwertung auf Platz drei vorzurücken. Dritter nach drei von zehn Runden. Mit sieben Rennen noch vor der Brust. Und mit dem Wissen, dass er auf jeder Strecke um den Sieg fahren kann – wenn die Maschine mitmacht.

Die EMX125-Meisterschaft 2026 ist noch lang. Aber Riola Sardo hat gezeigt, wer Goyer ist: Ein Fahrer, der Rückschläge nicht nur verkraftet, sondern sie als Treibstoff nutzt.

Mano Faure: Der Holeshot-König, der nicht ins Ziel kommt

Neben der EMX125 war in Sardinien auch die EMX250 zu Gast – und dort hatte ein anderer Yamaha-Fahrer ein Wochenende zum Haare raufen. Mano Faure, 16 Jahre alt, im VHR Yamaha Official EMX250 Team, auf einer GYTR-bestückten YZ250F unterwegs.

Faures Stärke? Der Start. In beiden Läufen holte er den Holeshot – also die Führung in der ersten Kurve. Zweimal. An einem Wochenende. Im Feld der EMX250. Das ist eine Fähigkeit, die Gold wert sein kann. Wenn man danach oben bleibt.

In Lauf eins führte Faure das Rennen über die erste Hälfte. Souverän, kontrolliert, mit dem Selbstbewusstsein eines Fahrers, der weiß, dass er vorne hingehört. Dann kam der Sturz. Und noch einer. Und noch einer. Drei Stürze, Platz 18 am Ende. Vom Führenden zum Hinterbänkler in einer halben Renndistanz.

Lauf zwei? Wieder der Holeshot. Wieder vorne. Wieder zurückfallen – diesmal auf Platz fünf, dann sich wieder nach vorne arbeiten, Platz drei, drei Runden vor Schluss – und dann ein weiterer Crash. Neunte Position als Ergebnis. Tageswertung: Platz zwölf. In der Gesamtwertung rutscht er von Platz drei auf Platz fünf ab.

Die Geschichte Mano Faures bei diesem Event ist die Geschichte eines Fahrers, der offensichtlich die Geschwindigkeit hat – aber an der Konstanz arbeiten muss. Das ist in der EMX250 nicht ungewöhnlich. Die YZ250F ist eine andere Maschine als die kleine 125er, das Tempo ist höher, die Fehler wiegen schwerer. Faure hat die Pace, das steht außer Frage. Zwei Holeshots an einem Wochenende – das schaffen die wenigsten. Aber Pace ohne Zielankunft bringt keine Punkte.

Bervoets: Der harte Preis des Sands

Ein drittes Kapitel aus dem Yamaha-Lager in Sardinien, und leider das kürzeste. Jarne Bervoets, Teamkollege von Faure in der EMX250, startete vielversprechend in das Wochenende. Platz acht im Qualifying – solide für die Sandpiste. Doch dann kam ein harter Crash in der Qualifying-Session, der alles veränderte.

Bervoets trat zwar noch zu Lauf eins an, musste aber aufgeben. Für Lauf zwei meldete er sich gar nicht erst. Wenn ein Fahrer nach einem Sturz zurückzieht, steckt dahinter meistens mehr als eine Schramme. Ob Prellungen, eine Gehirnerschütterung oder etwas anderes – das bleibt abzuwarten. Was feststeht: Sardinien war für Bervoets kein guter Tag.

Bild: Yamaha Motor Europe N.V.

Sand, Schweiß und Strategie – was Riola Sardo über Talent verrät

Es ist kein Zufall, dass einige der besten Motocross-Fahrer der Geschichte aus den Benelux-Ländern und Frankreich kommen – Regionen, in denen Sandbahnen zum Standard gehören. Belgien, die Niederlande, Nordfrankreich – das sind Gegenden, in denen junge Fahrer auf Sand aufwachsen. Goyer ist Franzose. Sand steckt ihm im Blut.

Riola Sardo zeigt genau das, was ein gutes Sandrennen ausmacht: Es trennt die physisch Starken von den nur Schnellen. Im Sand kannst du in der ersten Runde die schnellste Zeit fahren – und in Runde zehn um 15 Sekunden langsamer sein, weil deine Unterarme brennen, deine Schultern schmerzen und dein Körper gegen den Boden kämpft, der sich unter dir bewegt wie eine lebende Masse.

Goyer hat in Lauf zwei nicht nur gewonnen – er hat über die volle Distanz das Tempo gehalten. Und das nach einem emotional zerstörerischen Lauf eins. Das sagt mehr über den Fahrer als jede Qualifying-Zeit.

Yamaha bLU cRU – mehr als eine Blaupause

Das Wochenende in Sardinien war für Yamaha ein gemischtes: Ein Sieg in der EMX125, eine Enttäuschung in der EMX250, ein Ausfall durch Verletzung. Drei Fahrer, drei Geschichten, ein gemeinsamer Nenner – Yamahas offizielles Nachwuchsprogramm.

Yamaha betreibt mit dem bLU cRU-System eines der strukturiertesten Förderprogramme im europäischen Motocross-Nachwuchs. Die Idee: Junge Fahrer bekommen nicht nur eine Maschine und ein paar Aufkleber, sondern ein komplettes System – Werkstattunterstützung, Trainingsbetreuung, mentales Coaching und den Weg von der EMX125 über die EMX250 bis in die MX2-WM, wenn alles passt.

Goyers Sieg ist ein Beweis, dass dieses System funktioniert. Nicht weil Yamaha die schnellste Maschine hat – die EMX125 ist technisch relativ eng zusammen, alle fahren Zweitakter, der Unterschied liegt im Fahrer, nicht im Motor. Sondern weil hinter dem Fahrer ein Team steht, das nach einem Technik-Ausfall die Maschine repariert, den Fahrer wieder aufbaut und ihm ermöglicht, eine Stunde später den dominant besten Lauf des Wochenendes zu fahren.

Die anderen großen Hersteller – KTM, Husqvarna, GASGAS – haben ähnliche Programme. Der Kampf um die besten 14- bis 17-Jährigen ist im europäischen Motocross ein eigener Markt. Wer die Talente früh bindet, hat in fünf Jahren die Stars. Yamaha hat mit Goyer möglicherweise einen davon.

Was kommt als Nächstes? Pietramurata wartet

Das Kontrastprogramm. Nach dem Tiefsand von Sardinien reist der EMX125-Tross zur vierten Runde nach Pietramurata im Trentino – eine Hardpack-Strecke, die unterschiedlicher nicht sein könnte. Harter Boden, steinige Oberfläche, enge Kurven auf mehreren Ebenen, eingebettet in ein Tal, das im April noch kühl sein kann.

Für Goyer wird Pietramurata die nächste Prüfung. Im Sand hat er bewiesen, dass er Klasse hat. Aber die EMX125-Meisterschaft wird nicht im Sand entschieden – sie wird über zehn Runden auf zehn verschiedenen Untergründen entschieden. Wer Europameister werden will, muss überall schnell sein. Sand, Lehm, Hardpack, Schlamm. Alles.

Die Frage für die nächsten Wochen lautet nicht, ob Goyer schnell genug ist. Sondern ob die Technik mitmacht. Und ob er diese mentale Stärke aus Riola Sardo konservieren kann.

Der Moment, der bleibt

Am Ende eines solchen Wochenendes bleiben nicht die Tabellen im Kopf. Nicht die Gesamtwertung, nicht der sechste Platz in der Tageswertung. Was bleibt, ist ein Bild: Ein junger Franzose, der nach einem Ausfall, der andere hätte zerbrechen können, auf eine Maschine steigt, die ihm eine Stunde vorher noch den Triumph gestohlen hat – und das nächste Rennen so fährt, als gäbe es auf der ganzen Welt nichts anderes.

16 Sekunden Vorsprung. Im Sand. Beim Debütsieg.

Sleny Goyer wird in ein paar Jahren entweder in der MXGP fahren – oder einer dieser Namen sein, an die man sich als „der hätte es schaffen können” erinnert. Riola Sardo 2026 hat gezeigt, dass die erste Variante deutlich wahrscheinlicher ist. Nicht weil er schnell ist. Schnell sind viele. Sondern weil er das kann, was die wenigsten können: nach dem Tiefpunkt noch schneller sein.

Pietramurata, nächstes Wochenende. Harter Boden statt Sand. Andere Strecke, anderes Terrain, gleiche Frage: Kann der Junge das nochmal?

Die Antwort will man sehen.

❓ Häufige Fragen zur EMX125 Riola Sardo 2026

Wer hat die EMX125 in Riola Sardo 2026 gewonnen?

Sleny Goyer vom MJC Yamaha Official EMX125 Team gewann Lauf zwei mit über 16 Sekunden Vorsprung. Es war sein erster Sieg in der EMX125-Europameisterschaft. In der Tageswertung belegte er Platz sechs, da er in Lauf eins wegen eines technischen Defekts ausfiel.


Was ist die EMX125?

Die EMX125 ist die Europameisterschaft der 125er-Motocross-Klasse. Sie gilt als wichtigste Nachwuchsserie im europäischen Motocross und dient als Sprungbrett für junge Fahrer auf dem Weg in die MX2- und MXGP-Weltmeisterschaft. Die Rennen finden als Rahmenprogramm der MXGP-Wochenenden statt.


Was passierte in Lauf 1 mit Sleny Goyer?

Goyer fuhr in Lauf eins von Platz drei aus an die Spitze des Rennens. In Führung liegend musste er das Rennen wegen eines technischen Problems an seiner Yamaha YZ125 vorzeitig beenden. Die genaue Ursache des Defekts wurde vom Team nicht öffentlich kommuniziert.


Wo steht Sleny Goyer in der EMX125-Gesamtwertung 2026?

Nach dem dritten von zehn Saisonläufen in Riola Sardo steht Goyer auf Platz drei der Gesamtwertung. Trotz des Ausfalls in Lauf eins konnte er sich dank seines dominanten Sieges in Lauf zwei verbessern. Sieben Runden stehen noch aus.


Was ist das Besondere an der Strecke in Riola Sardo?

Riola Sardo auf Sardinien ist eine Tiefsand-Strecke. Sandpisten gelten im Motocross als physisch besonders anspruchsvoll, da der weiche Untergrund den Fahrern extrem viel Kraft abverlangt. Die Spurrillen werden mit jeder Runde tiefer, und die Maschine muss ständig gegen den nachgebenden Boden stabilisiert werden.


Wie lief es für Mano Faure in der EMX250?

Mano Faure vom VHR Yamaha Official EMX250 Team holte in beiden Läufen den Holeshot – führte also jeweils nach der ersten Kurve. In Lauf eins stürzte er dreimal und wurde 18., in Lauf zwei stürzte er aus Platz drei und wurde Neunter. Tagesergebnis: Platz zwölf. Er fiel in der Gesamtwertung auf Platz fünf zurück.


Wann und wo findet das nächste EMX125-Rennen 2026 statt?

Die vierte Runde der EMX125-Europameisterschaft 2026 findet eine Woche nach Riola Sardo in Pietramurata (Trentino, Italien) statt. Im Gegensatz zum Sand Sardiniens ist Pietramurata eine Hardpack-Strecke mit festem, steinigem Untergrund.

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