LED mit Zulassung: Diese Motorräder stehen auf den Listen von Osram und Philips

Zweimal XT600. Wer die Motorradliste von Osram bis zur letzten Seite durchgeht, findet die Yamaha-Enduro dort zweimal, beide Male mit den Baujahren 1984 bis 2003 und beide Male freigegeben für Abblend- und Fernlicht. Verschieden ist nur die Nummer des Scheinwerfers: einmal E4 94, einmal E4 00333 (Hella) oder E4 82 (Koito). Für eine LED mit Zulassung ist genau diese Nummer der Kern der Sache, denn die Listen geben ein Modell nur zusammen mit bestimmten Scheinwerfern frei.

Osram und Philips haben solche Lampen in H4 und H7 auch fürs Motorrad im Programm, und jeder Hersteller führt seine eigene Liste. Steht deine Maschine drauf, und stimmt auch die Nummer?

Für diese Motorräder gibt es eine LED mit Zulassung

Osram nennt seine Lampen Night Breaker LED, Philips nennt sie Ultinon Pro6000. Hinter der Zulassung steht bei beiden eine Allgemeine Bauartgenehmigung, kurz ABG, und sie deckt nur die Kombinationen ab, die in der jeweiligen Liste stehen. Die Motorradliste von Osram trägt das Datum 22. Juli 2026, die von Philips den Stand Dezember 2025. Eine neuere Philips-Fassung haben wir bis Mitte Oktober 2026 nicht gefunden.

Die Tabelle fasst beide Listen nach Marken zusammen. Baujahre stehen nur dort, wo ein Modellname mehrere Generationen abdeckt.

MarkeOsram (Liste vom 22.07.2026)Philips (Stand 12.2025)
BMWF 650 (bis 2000), F 800 R, G 650 GS samt Ablegern, K 75, K 1, K 100 RS, RT und LT, K 1100 LT und RS, Zweiventil-Boxer R 45 bis R 100, R 80 G/S, R 850 R, R 1150 R, R 1100 GS, R 1200 RT (bis 2013), R nineT ScramblerF 650 GS ab 2008, F 700 GS, F 800 GS, R nineT-Familie, R 1200 GS luft-/ölgekühlt und wassergekühlt, R 1250 GS, jeweils auch Adventure, G 650 GS samt Ablegern
DucatiMonster, Diavel (bis 2019)keine
GasGasSM 700keine
HondaCB 1100, CB 1300, VFR 800 (bis 2010)CB 650 F, CBR 650 F, CB 1000 R (SC60), CBR 1000 RR (SC59), CBF 1000, CB 1100, VFR 1200 X
KawasakiNinja 125, Z125, Ninja 250SL, Z250SL, Vulcan S, ER-6f, Ninja 1000 und Z1000SX (bis 2016), Z900Ninja 125, Z125, Ninja 250SL, Z250SL, Vulcan S, Z650, Z750 und Z1000 (bis 2009), Z900 (bis 2019), Zephyr 1100
KTM690 Enduro R, 690 SMC R690 Duke, 690 Duke R, 690 Enduro R, 690 SMC R, 1290 Super Duke R (bis 2016)
PiaggiokeineBeverly (Roller)
SuzukikeineV-Strom 650, V-Strom 1000, SV 650, Gladius, SFV650, Bandit von 600 bis 1250, GSX-S750, GSX 1400, Intruder C800 und C1500, VL800, VL1500
TriumphSpeed Triple R und Street Triple R (laut Liste 2007 bis 2009), Rocket III, Sprint ST 1050Street Twin, Street Scrambler und Speed Twin (ab 2018), Tiger 1050
YamahaMT-07, XJR 1200 und 1300, XT600, SR500, SRX600, RD 350, Fazer (Typen RJ07 und F26)MT-07, MT-09 (bis 2016), XSR700, XSR900, FZ6 und FZ8 Fazer, YZF-R1 (2003 bis 2008)

Beide Listen kennen acht Marken, aber nicht ganz dieselben. Ducati und GasGas tauchen nur bei Osram auf, Suzuki und Piaggio nur bei Philips. Suzuki bringt es dort gleich auf 21 Einträge, von der V-Strom 650 über die Bandit bis zur Intruder.

Auch wer eine große Boxer-GS fährt, sucht besser bei Philips. Die luft-/ölgekühlte und die wassergekühlte R 1200 GS und die R 1250 GS stehen nur dort, bei Osram aus dieser Reihe nur die R 1100 GS und die alte R 80 G/S. Gemeint sind Maschinen mit Halogenscheinwerfer, denn mit LED-Licht ab Werk brauchst du keine Nachrüstlampe.

Für viele Klassiker auf der Osram-Liste, von den alten Boxern bis zur SR500, ist außerdem die Vintage-Version freigegeben, eine H4 mit warmweißen 3.000 Kelvin. Im Karton liegt zwar ein Adapter für Scheinwerfer mit R2-Lampe (Bilux), als Zubehör nennt ihn die Motorradliste aber bei keinem Modell.

Philips schreibt übrigens ausdrücklich, das Baujahr sei für die Genehmigung nicht maßgeblich und diene nur zur Orientierung. Bei Osram haben wir eine solche Angabe nicht gefunden.

So findest du die Nummer an deinem Scheinwerfer

Laut Osram steht die Nummer auf dem Glas, auf einem Aufkleber am Gehäuse oder eingeprägt. Fang am Rand des Glases an, und findest du dort nichts, such am Gehäuse, an verkleideten Maschinen manchmal erst von hinten. Bei Tageslicht und von vorn sind geprägte Zeichen schwer zu lesen. Halt eine Taschenlampe schräg ans Glas, dann werfen sie kleine Schatten. Ein Foto mit dem Handy, am Bildschirm vergrößert, erspart dir das lange Knien vor dem Vorderrad.

Gesucht ist ein E mit einer Zahl im Kreis, dahinter eine Ziffernfolge. Die Zahl im Kreis nennt das Land, das den Scheinwerfer genehmigt hat, die 1 zum Beispiel Deutschland, die 4 die Niederlande, die 13 Luxemburg. Drumherum stehen oft noch Buchstaben und kleine Pfeile. Für den Abgleich zählen das E mit seiner Zahl und die Nummer dahinter.

Mit dieser Nummer gehst du in die Liste. Steht sie dort in derselben Zeile wie dein Modell, hast du die erste Hürde genommen. Steht dein Modell drin, aber mit einer anderen Nummer, gilt die Freigabe für deinen Scheinwerfer nicht. Das klingt pedantisch, aber manchmal wechselt ein Hersteller während der Bauzeit den Scheinwerfer, und der Modellname bleibt. An einer Gebrauchten kann außerdem ein Vorbesitzer nach einem Sturz einen anderen Scheinwerfer eingebaut haben, dann zählt die Nummer des Teils, das heute vorn sitzt.

Bei Philips steht die MT-07 zweimal. Für die Baujahre bis 2018 nennt die Liste E4 17394, ab 2018 dagegen E4 17066, obwohl die Typcodes RM17 und RM18 in beiden Zeilen vorkommen. Osram führt die MT-07 ab 2014 nur mit E4 17394. Trägt deine MT-07 die E4 17066, findest du sie bei Osram nicht. Ähnlich die BMW K 75: Osram nennt sie mit zwei Nummern, E1 14572 und E1 34494. Die zweite steht dort sonst nur bei verkleideten K-Modellen wie K 100 RS und K 1100 LT.

Umgekehrt kann dieselbe Nummer an ganz verschiedenen Maschinen sitzen. Osram nennt E1 14572 nicht nur für die K 75, sondern auch für die Zweiventil-Boxer, die R 850 R, die R 1150 R und die Ducati Monster.

Findest du deine Nummer in der Liste, aber bei einem anderen Modell, bittet Osram um eine Nachricht über das Kontaktformular. Die Nachricht ändert an der Freigabe erst einmal nichts, denn laut Osram gilt sie nur für die Modelle, die derzeit in der Liste stehen.

Abblendlicht, Fernlicht oder beides?

Der nächste Blick gilt der Lichtfunktion. Eine H4 hat zwei Glühfäden für Abblend- und Fernlicht in einem Glaskolben, ihre LED-Version übernimmt beides. Eine H7 macht nur ein Licht, das andere kommt von einer zweiten Lampe. Welche Lampe bei dir verbaut ist, zeigen die Betriebsanleitung und meist auch der Sockel der alten Lampe. Beachte immer die Freigaben und Angaben in deinem Fahrzeughandbuch.

Sitzen zwei Lampen im Scheinwerfer, kann die Freigabe nur für eine davon gelten. Osram gibt an der R 1200 RT von 2005 bis 2013, an der Ducati Diavel und an der Triumph Sprint ST nur das Abblendlicht frei. Bei der Yamaha Fazer gilt die Freigabe je nach Typ nur für eine der beiden Lampen.

Philips gibt an der luft-/ölgekühlten R 1200 GS, an den Zweizylindern F 650 GS, F 700 GS und F 800 GS sowie an der Honda CBF 1000 nur das Fernlicht frei. Dort bringt die LED also erst dann mehr Licht, wenn du nachts aufblenden kannst. An der V-Strom 650 ab 2016 und der V-Strom 1000 von 2014 bis 2019 gibt Philips sie nur fürs Abblendlicht frei. Die gleiche Einschränkung hat die Freigabe an der Z900 bis 2019, der Tiger 1050 und der YZF-R1 von 2003 bis 2008.

Halogen bleibt dann die zweite Lampe, und das fällt nachts auf. Philips gibt für seine LED bis zu 5.800 Kelvin an, für eine normale Halogenlampe 3.100. Neben dem weißen LED-Licht wirkt das Halogenlicht deutlich gelber.

Zubehör und Papier zur Freigabe

Nach dem Einbau zeigt manches Cockpit eine Fehlermeldung, obwohl die LED leuchtet. Das hat mit dem Verbrauch zu tun: Die H4-LED Speed 450 von Osram nimmt laut Liste 14 Watt auf, eine übliche H4-Halogenlampe im Abblendlicht 55. Manche Bordelektronik hält den kleinen Strom für eine kaputte Lampe. Für diesen Fall haben beide Hersteller Zubehör, und beide knüpfen die Freigabe an das eigene Teil.

Philips schreibt zu jedem Motorrad in seiner Liste: Tritt eine Fehlermeldung auf, ist der optionale CANbus-Adapter erforderlich. In der Osram-Liste für Motorräder steht ein Steuergerät dagegen nur beim kleinen Standlicht, mit dem Vermerk „bei Fehlermeldung“. Zeigt deine Maschine nach dem Einbau einer H4 oder H7 einen Fehler, verweist Osram auf sein Kontaktformular.

Zugelassen ist bei beiden nur das Originalzubehör des Lampenherstellers. Ein beliebiger Widerstand aus dem Regal gehört nicht dazu, und solche Lastwiderstände werden im Betrieb heiß. Auf die Frage, ob sich die Fehlermeldung stattdessen herausprogrammieren lässt, antwortet Osram: Die Zulassung sei nur in Verbindung mit dem eigenen CANbus-Steuergerät gewährleistet.

Genauso streng sind die Listen bei der Lampe selbst. Osram führt je nach Modell eine bis drei Varianten, Philips trennt in drei Spalten Boost, Standard und die Pro6000 ohne Beinamen. Bei Boost und Pro6000 steht in den Motorradzeilen die Moto-Version mit einer Lampe pro Packung, Standard gibt es nur im Doppelpack. An der Z900 bis 2019 etwa gibt Philips fürs Abblendlicht nur die Boost-Version frei und nennt als benötigtes Zubehör einen Adapterring für die Fassung. Den verlangt die Liste unter anderem an mehreren Bandit-Modellen und an FZ6 und FZ8 Fazer.

Dann das Papier. Auf der Verpackung beider Hersteller sitzt ein Code, über den du prüfst, ob die Lampe echt ist, und die ABG herunterlädst. Beide sagen, dass die ausgedruckte ABG im Fahrzeug mitfahren soll. Osram schreibt dazu, es genügten der Hauptteil und die Seite aus Anlage 1, auf der dein Fahrzeug steht. In einer Klarsichthülle übersteht das auch die Feuchtigkeit unter der Sitzbank.

Was jenseits der Grenze gilt

Beide Listen beruhen auf einer Genehmigung des deutschen Kraftfahrt-Bundesamts. Für Fahrten mit deutschem Kennzeichen ins Ausland schreiben Osram und Philips, die Lampe müsse nicht raus. Ausgenommen sind Länder mit Linksverkehr wie Großbritannien und Irland. Für sie nennt Osram den Rückbau auf Halogen, die alte Lampe gehört dann ins Gepäck.

Ist dein Motorrad in Österreich oder der Schweiz zugelassen, wird es schwieriger. Laut Osram hängt es von der Rechtslage des jeweiligen Landes ab, ob dort die deutsche Genehmigung anerkannt wird, eine allgemeine Aussage könne der Hersteller nicht treffen. In Österreich hat das Verkehrsministerium 2021 eine deutsche Genehmigung aus dem Jahr 2020 für bestimmte Fahrzeugmodelle anerkannt, so meldete es der ÖAMTC. Als Beispiele nannte der Club Autos wie VW Passat und Audi A3.

Eine eigene österreichische Liste für Motorräder haben wir bei keinem der beiden Hersteller gefunden. Osrams Seite für Österreich führt zwar eine eigene Liste für Autos, für Motorräder verlinkt sie aber dieselbe wie die deutsche Seite. Bevor du mit österreichischem Kennzeichen eine LED mit Zulassung bestellst, frag beim ÖAMTC oder bei der Landesprüfstelle nach.

Für die Schweiz fällt die Antwort klarer aus, und sie spricht gegen die Lampe. Osram hat nach eigener Aussage mit den Behörden dort geprüft, ob die deutsche Genehmigung anerkannt werden kann, und die Schweizer Seite hat das ausdrücklich verneint. Austauschbare Lampen müssen dort nach Auskunft des Bundesamts für Strassen internationalen Vorschriften entsprechen, und die H4- und H7-LED zum Nachrüsten erfüllen sie fürs Abblendlicht nicht. Beides berichtete im März 2026 die Zeitschrift des Schweizer Autogewerbeverbands AGVS. Wann sich das ändert, ist laut Bundesamt noch nicht abzusehen.

Die 450 Prozent und ihre Fußnote

Bis zu 450 Prozent mehr Helligkeit, damit werben Osram und Philips für ihre stärksten Lampen. Beide Hersteller schreiben in der Fußnote auch, womit sie vergleichen: mit der Mindestanforderung der Vorschrift für Scheinwerferlicht. Wie viel heller es gegenüber deiner bisherigen Halogenlampe wird, verrät die Zahl deshalb nicht. Osram schreibt in seiner Fußnote außerdem, die Blendung bleibe um bis zu 50 Prozent unter den erlaubten Höchstwerten. Beides sind Werte aus der Prüfung, gemessen am richtig eingestellten Scheinwerfer.

Den Unterschied, den eine LED mit Zulassung an deinem Motorrad macht, zeigt dir nur ein Vergleich auf derselben dunklen Straße, einmal mit der alten Lampe, einmal mit der neuen. Zwischen beiden Fahrten wird der Scheinwerfer neu eingestellt.

Sicherheitshinweis: Lass den Scheinwerfer nach dem Einbau in einer Werkstatt einstellen, das empfiehlt auch Osram. Steht das Licht zu hoch, blendest du den Gegenverkehr, und wer geblendet ist, sieht dich und den Rand der Straße für einen Moment nicht mehr. Mit Sozius oder Gepäck sinkt das Heck und das Licht steigt, dann stellst du hinten mehr Federvorspannung ein.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel ordnet die Lage allgemein und journalistisch ein (Stand: Oktober 2026). Er ist keine Rechtsberatung, und Einzelfälle können anders liegen. Wenn es um deinen Scheinwerfer konkret wird, frag eine Prüforganisation, mit österreichischem Kennzeichen die Landesprüfstelle, in der Schweiz das kantonale Strassenverkehrsamt.

Und wenn dein Motorrad fehlt?

Dann geht es dir wie den meisten. Die Zulassung ist laut Osram aufwendig und läuft für jedes Fahrzeug einzeln. Ob und wann ein bestimmtes Modell dazukommt, kann der Hersteller nicht sagen.

Bis dahin gibt es mehr Licht auch ohne Liste. Ein kompletter LED-Scheinwerfer trägt seine Genehmigung selbst, als Prüfzeichen auf Glas oder Gehäuse, und braucht dazu den richtigen Anbau mit Höhe und Ausrichtung. Billiger und oft unterschätzt ist eine gute Halogenlampe in einem intakten Reflektor, mit blanken Kontakten an Sockel und Masse. Halogenlicht hängt stark an der Spannung, und jede angegriffene Verbindung kostet davon etwas.

Mit der Nummer deines Scheinwerfers siehst du bei jeder Neuauflage sofort, ob du dabei bist. Dass die Listen wachsen, zeigt die Juli-Fassung von Osram. Vier Einträge sind dort als neu markiert, alle mit runden Scheinwerfern: Honda CB 1100 und CB 1300, Triumph Street Triple R und Yamaha XJR 1200/1300.

❓ Häufige Fragen zur LED mit Zulassung am Motorrad

Für welche Motorräder gibt es eine LED mit Zulassung?

Eine LED mit Zulassung gibt es nur für die Motorräder, die der Lampenhersteller in seiner Liste führt. Osram nennt in der Fassung vom 22. Juli 2026 Maschinen von BMW, Ducati, GasGas, Honda, Kawasaki, KTM, Triumph und Yamaha. Bei Philips, Stand Dezember 2025, sind es BMW, Honda, Kawasaki, KTM, Suzuki, Triumph, Yamaha und ein Roller von Piaggio.


Wo steht die Genehmigungsnummer am Motorradscheinwerfer?

Die Genehmigungsnummer steht direkt am Scheinwerfer: am Glas, als Aufkleber auf dem Gehäuse oder als Prägung. Sie beginnt mit einem E und einer Zahl im Kreis, gefolgt von einer Ziffernfolge. Mit einer Taschenlampe, die flach über das Glas leuchtet, werden schwach geprägte Zeichen lesbar.


Reicht es, wenn mein Modell in der Liste steht?

Das Modell allein reicht nicht, in derselben Zeile muss auch die Nummer deines Scheinwerfers stehen. Einige Maschinen tauchen mit zwei verschiedenen Nummern auf, bei Philips etwa die Yamaha MT-07 mit einer Zeile bis 2018 und einer ab 2018. Das Baujahr dient laut Philips nur der Orientierung.


Muss die Genehmigung ausgedruckt mitfahren?

Die Allgemeine Bauartgenehmigung soll laut Osram und Philips ausgedruckt im Fahrzeug liegen. Du lädst sie über den Code auf der Verpackung herunter. Osram nennt als ausreichend den Hauptteil und die Seite aus Anlage 1 mit deinem Fahrzeug.


Was hilft bei einer Fehlermeldung nach dem LED-Einbau?

Eine Fehlermeldung im Cockpit verlangt bei Philips den hauseigenen CANbus-Adapter, den die Liste als optionales Zubehör führt. Osram nennt für Motorräder nur beim Standlicht ein Steuergerät und will in anderen Fällen kontaktiert werden. Fremde Widerstände gehören nicht zur Freigabe, und eine herausprogrammierte Meldung ersetzt laut Osram das Steuergerät nicht.


Gilt die LED-Freigabe auch in Österreich und der Schweiz?

Die LED-Freigabe stammt vom deutschen Kraftfahrt-Bundesamt, ihre Anerkennung in anderen Ländern hängt laut Osram vom dortigen Recht ab. Die Schweiz erkennt sie nach Angaben von Osram nicht an, dort fehlt den Lampen nach Auskunft des Bundesamts für Strassen die nötige internationale Genehmigung. Eine eigene Motorradliste für Österreich war bei keinem der beiden Hersteller zu finden (Stand Oktober 2026), die Frage klärst du dort vor dem Kauf mit dem ÖAMTC oder der Landesprüfstelle.

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