Blackbox im Motorrad: Was deine Maschine speichert und wer es ausliest

Schritttempo auf dem Schotterparkplatz vor dem Ausflugslokal. Das Vorderrad schiebt weg, die Maschine legt sich auf die Seite, und der Motor ist aus, bevor deine Hand den Schalter findet. Der Kippsensor hat abgeschaltet. Ein Kratzer am Spiegel, ein krummer Hebel, mehr ist nicht passiert.

Was du dabei nicht merkst: An manchen Motorrädern kann genau in diesem Moment eine Blackbox die letzten Sekunden festhalten, mit Tempo, Drehzahl und der Öffnung der Drosselklappe. Kawasaki beschreibt das Gerät für Modelle wie die Z900 und nennt es Unfalldatenspeicher. Es ist nicht der einzige Speicher an Bord. Einige Hersteller beschreiben bis ins Detail, was in den übrigen Speichern steht, wann die Werkstatt sie ausliest und wer die Daten außer dir bekommt.

Was die Blackbox von Kawasaki aufzeichnet

Kawasaki widmet seiner Blackbox einen eigenen Abschnitt. In der deutschen Anleitung der Z900 heißt sie Unfalldatenspeicher, abgekürzt EDR nach dem englischen Event Data Recorder. Sie soll festhalten, wie einige Systeme des Motorrads kurz vor und während eines Unfalls gearbeitet haben, auch bei einem ähnlichen Vorfall mit nur geringem Schaden.

Beim normalen Fahren läuft die Aufzeichnung mit, behalten wird nichts. Gespeichert wird erst bei einem solchen Vorfall. Als Beispiele nennt Kawasaki die Geschwindigkeit, die Drehzahl der Kurbelwelle und die Öffnung der Drosselklappe, jener Klappe im Ansaugweg, über die der Gasgriff die Luftmenge des Motors bestimmt. Name, Geschlecht oder Alter erfasst das Gerät laut Hersteller nicht.

Lückenlos ist die Aufzeichnung nicht, auch das schreibt Kawasaki. Je nach Unfall kann der Speicher einen Teil der Daten verpassen oder alle, etwa wenn er selbst beschädigt wird. Auslesen lässt er sich nur mit einem Spezialgerät und einer Zugriffsberechtigung. Ohne deine Zustimmung werden die Daten von Kawasaki weder abgerufen noch weitergegeben, es sei denn, eine rechtliche Pflicht verlangt es.

Nützen sollen die Daten laut Kawasaki nicht nur dem Hersteller, sondern auch dir: Aus ihnen lässt sich erkennen, wie die Maschine in diesen Sekunden gearbeitet hat. Sitzt du nach einem Sturz am Straßenrand, weißt du das oft selbst nicht mehr so genau.

Vorgeschrieben ist so ein Speicher am Motorrad nicht. In der EU-Verordnung heißt er Ereignisdatenspeicher. Für neue Typen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen ist er seit Juli 2022 Pflicht, für jedes neu zugelassene Fahrzeug dieser beiden Klassen seit Juli 2024.

Acht Sekunden vor dem Abschalten

Wann die Blackbox speichert, beschreibt Kawasaki nur allgemein. Zwei amerikanische Unfallrekonstrukteure wollten es genauer wissen. Sie haben Steuergeräte der Ninja 300 und der beiden Supersportler ZX-6R und ZX-10R untersucht und die Ergebnisse 2017 und 2018 bei der SAE veröffentlicht, der Vereinigung der Fahrzeugingenieure.

Bei ihren Versuchen gab der Kippsensor das Signal, also der Sensor, der den Motor abstellt, sobald die Maschine umfällt. Einen Datensatz legte das Steuergerät nur an, wenn sich das Hinterrad in diesem Moment noch drehte oder kurz vorher schlagartig langsamer geworden war. Im Speicher lagen danach die acht Sekunden vor dem Abschalten, manche Werte zehnmal je Sekunde erfasst, andere zweimal.

Die Ergebnisse stammen aus den USA und betreffen diese drei Modelle. Auf andere Kawasakis oder europäische Ausführungen lassen sie sich nicht einfach übertragen, zumal der Hersteller als Auslöser nur den Unfall oder den ähnlichen Vorfall mit geringem Schaden nennt. Der Umfaller auf dem Schotter, bei dem das Hinterrad noch rollt, passt in dieses Bild. Ob dabei etwas gespeichert wurde, zeigt erst das Auslesen mit dem Spezialgerät.

Das Gedächtnis, das fast jede Maschine hat

Eine Blackbox im engeren Sinn beschreibt längst nicht jeder Hersteller. Ein Gedächtnis haben trotzdem praktisch alle Maschinen mit Steuergerät: den Fehlerspeicher, aus dem die Werkstatt die Codes liest. Leuchtet unterwegs die Motorkontrollleuchte, steht der passende Code meist schon dort. Was darin landet, erklärt BMW in den Betriebsanleitungen der R 1250 GS und der R 1300 GS ausführlich.

Die meisten Daten, mit denen die Steuergeräte arbeiten, sind dort als flüchtig beschrieben. Raddrehzahl, Verzögerung und Temperatur werden im Fahrzeug verarbeitet und nicht über die Betriebszeit hinaus gespeichert. Außerdem können die Steuergeräte Informationen vorübergehend oder dauerhaft ablegen. Als Beispiele nennt BMW Füllstände und Reifenfülldruck, Fehlfunktionen an Licht und Bremsen, das Eingreifen der Regelsysteme für die Fahrstabilität und Ereignisse, die das Fahrzeug beschädigen. Auch davon ist das meiste flüchtig, nur ein kleiner Teil wandert bei einem bestimmten Anlass in einen Ereignis- oder Fehlerspeicher.

In der Anleitung der Tracer 700 nennt Yamaha den Abschnitt „Fahrzeugdaten-Aufzeichnung“. Das Steuergerät speichert Daten zum Fahrzeugstatus und zur Motorleistung, zur Einspritzung und zu den Abgaswerten, gedacht für die Fehlersuche und für Forschung, Statistik und Entwicklung. Für die MT-09 zählt Yamaha in der Anleitung von 2023 die Daten einzeln auf: Fahrzeug-Identifizierungsnummer, Live-Daten wie Motorbetriebszustand, Geschwindigkeit und Kilometerstand sowie die Fehlercodes.

Honda nennt seinen Speicher Servicediagnoserecorder. In den deutschen Anleitungen steht derselbe Absatz, von der CB650R (2021) bis zur Gold Wing (2025). Das Motorrad zeichne Informationen über die Leistung des Antriebsstrangs und über die Fahrbedingungen auf, damit Mechaniker es diagnostizieren, reparieren und warten können. Eine nähere Erklärung der Fahrbedingungen enthält der Absatz nicht.

Einen Satz, der manche Sorge kleiner macht, hängt Kawasaki an die Anleitung der Ninja 125 von 2021: Das Steuergerät zeichnet weder Gespräche noch Bilder auf.

Ein Fahrtenbuch, in dem jede Runde mit ihrem Tempo steht, beschreibt keiner der vier Hersteller. Ganz leer bleibt der Speicher trotzdem nicht immer. Setzen in einer besonderen Fahrsituation die Regelsysteme für die Fahrstabilität ein, kann laut BMW auch das dort landen.

Was beim Service mit den Daten passiert

Ausgelesen werden die Speicher der Steuergeräte meistens beim Service. Für die MT-09 schreibt Yamaha, die Daten würden ausschließlich bei Wartung und Instandhaltung hochgeladen, über ein spezielles Diagnosegerät auf den Server von Yamaha Motor. Bei Kawasaki geht das nur mit dem eigenen Diagnosegerät, etwa bei Wartungsarbeiten. An den beiden GS geschieht es bei Reparaturen und Garantiefällen ebenso wie im Service, über die Diagnosesteckdose und zusammen mit der Fahrzeug-Identifizierungsnummer.

Wofür die Hersteller die Daten brauchen, steht in denselben Abschnitten. Fehlersuche und Weiterentwicklung nennen alle vier. Yamaha führt dazu die Prüfung von Gewährleistungsansprüchen an, BMW die von Ansprüchen aus Gewährleistung und Garantie. Außerdem verweist BMW auf seine Pflicht, die eigenen Produkte nach dem Verkauf zu beobachten, und braucht dafür technische Daten aus den Fahrzeugen.

Die Daten bleiben nicht beim Hersteller allein. Bei den beiden GS nutzt sie auch der Betrieb im Servicenetz, der sie ausliest. Als mögliche Empfänger nennt Yamaha für die MT-09 Tochter- und verbundene Unternehmen, Geschäftspartner, Händler im jeweiligen Land und Auftragnehmer, soweit es für diese Zwecke nötig ist.

Notruf und App: Was die Maschine hinausschickt

Bis hierher ging es um Daten, die in der Maschine bleiben, solange niemand ein Gerät anschließt. Der intelligente Notruf, den BMW für die R 1250 GS und die R 1300 GS als Sonderausstattung anbietet, meldet sich selbst. Erkennt er einen schweren Sturz, ruft er ohne Verzögerung Hilfe. Bei einem leichten Sturz zählt das Display erst herunter, und du kannst abbrechen. In einem Funkloch ist der Notruf laut BMW allerdings nicht sichergestellt.

Der Anruf geht an eine Notrufzentrale, die der Hersteller beauftragt hat, und von dort wenn nötig weiter an die öffentliche Rettungsleitstelle. Er übermittelt dieselben Angaben wie der gesetzliche eCall im Auto. Hinzu kommen Unfalldaten, etwa die von den Sensoren erkannte Aufprallrichtung, und Kontaktdaten: die Nummer der eingebauten SIM-Karte und, falls verfügbar, deine eigene Telefonnummer. Die Rettungskräfte sollen ihren Einsatz damit besser planen und dich schneller erreichen.

In der Maschine bleibt ein Protokoll mit Ort und Zeit jedes Notrufs, die ältesten Einträge löscht das System regelmäßig. Die Tonaufnahme des Gesprächs hebt die Notrufzentrale 24 Stunden auf, für den Fall, dass Einzelheiten zu klären sind, und löscht sie dann. Personenbezogene Daten verarbeitet der Notruf nach BMW-Angaben ausschließlich mit Zustimmung des Halters.

Die ausführlichste Blackbox ist womöglich gar nicht in der Maschine verbaut, sondern steckt in deinem Handy. Die BMW Motorrad Connected App zeichnet laut ihrer Beschreibung im App Store auf Wunsch gefahrene Strecken samt Fahrzeugdaten auf, wertet Schräglage, Beschleunigung und Drehzahl aus und exportiert die Route als GPX-Datei. Für solche Aufzeichnungen gelten die Datenschutzhinweise des jeweiligen App-Anbieters, bei der BMW-App also die von BMW. Bei jeder anderen App, die du mit dem Cockpit koppelst, bestimmt deren Anbieter, wie sie Position und Fahrzeuginformationen verwendet.

Wer die Daten außer dir bekommt

Ohne deine Zustimmung geben die vier Hersteller die Daten nach eigener Beschreibung nur in wenigen Fällen heraus. Für den Unfalldatenspeicher nennt Kawasaki einen einzigen Fall: die rechtliche Verpflichtung. Bei den übrigen Daten des Steuergeräts kommen zwei hinzu: eine rechtliche Anfrage staatlicher Stellen und Forschung mit aufbereiteten Daten, die weder Halter noch Fahrzeug erkennen lassen.

Yamaha zählt für die Tracer 700 vier Fälle auf: das Einverständnis des Eigentümers, eine gesetzliche Verpflichtung, Rechtsstreitigkeiten von Yamaha selbst und Daten ohne Bezug zu einem bestimmten Fahrzeug oder Eigentümer. Honda macht die Daten anderen nur zugänglich, wenn es gesetzlich erforderlich ist oder der Halter zustimmt. Einsehen können sie laut Honda nur Honda selbst, seine Händler und Vertragswerkstätten, Mitarbeiter, Vertreter und Auftragnehmer, und das nur für Diagnose, Forschung und Entwicklung.

In den Anleitungen der beiden GS heißt es, der Hersteller sei im Rahmen des geltenden Rechts verpflichtet, bei ihm gespeicherte Daten im Einzelfall Behörden bereitzustellen, zum Beispiel zur Aufklärung einer Straftat. Staatliche Stellen seien im Einzelfall auch selbst befugt, Daten aus dem Fahrzeug auszulesen.

Ob das nach einem bestimmten Unfall geschieht und welche Folgen es hat, klärt ein Anwalt besser als jeder Ratgeber. Für den Alltag reicht eine nüchterne Zusammenfassung. Die Daten der Blackbox und der Fehlerspeicher liegen in der Maschine und, sobald sie ausgelesen sind, beim Hersteller und bei seinen Partnern. Wer außerhalb dieses Kreises an sie herankommen will, braucht nach allen vier Darstellungen vor allem eines von zwei Dingen: deine Zustimmung oder eine rechtliche Grundlage.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel ordnet die Lage allgemein und journalistisch ein (Stand: Oktober 2026). Er ist keine Rechtsberatung, und Einzelfälle können anders liegen. Wenn es bei dir konkret wird, frag zum Datenschutz den Datenschutzbeauftragten deines Motorradherstellers und nach einem Unfall deinen Versicherer oder einen Fachanwalt für Verkehrsrecht.

Was du selbst erfahren kannst

Neugierig sein darfst du auch. BMW schreibt in beiden GS-Anleitungen, Fahrzeugnutzer hätten gegenüber den Stellen, die personenbezogene Daten über sie speichern, einen unentgeltlichen und umfassenden Auskunftsanspruch. Gemeint sind der Hersteller, Servicepartner, Fachwerkstätten und Serviceprovider. Fragen kannst du danach, welche Daten gespeichert sind, wozu sie verwendet werden, woher sie stammen und an wen sie gegangen sind. Dafür brauchst du einen Nachweis, dass du Halter oder Nutzer bist.

An den beiden GS kannst du die Daten in der Maschine bei einem BMW Motorrad Partner oder einer anderen Fachwerkstatt auslesen lassen, gegebenenfalls gegen Entgelt. Yamaha nennt für die MT-09 eine eigene Anschrift nur für Fragen zur Datenverarbeitung, Yamaha Motor Europe in Schiphol, und braucht dafür Name, E-Mail-Adresse, Wohnsitzland und die Fahrzeug-Identifizierungsnummer.

Sicherheitshinweis: Den Diagnosestecker einer R 1250 GS oder R 1300 GS lässt du nach BMW-Vorgabe nur im Service lösen, von einer Fachwerkstatt oder einer anderen autorisierten Person.

Gemeint ist der Stecker, an den die Werkstatt ihr Diagnosegerät anschließt. Falsches Vorgehen beim Lösen kann laut BMW zu Funktionsstörungen des Fahrzeugs führen.

Vor einem Verkauf geht es um die Daten, die du selbst hineingebracht hast. Adressbuch, Navigationsziele und ähnliche Daten aus dem Handy lassen sich an beiden GS laut BMW jederzeit löschen, wenn sie im Fahrzeug gespeichert sind. An der R 1300 GS genügt dafür das Zurücksetzen aller Einstellungen nicht: Bestehende Bluetooth-Verbindungen bleiben dabei erhalten. Die entfernst du eigens im Menü der Verbindungen.

Unter der Sitzbank sieht nichts nach Blackbox aus. Kein orangefarbener Kasten, nur Kabel, Sicherungen und bei vielen Maschinen der Stecker für die Diagnose. Steht in deiner Anleitung etwas darüber, dann unter einem Stichwort, das je nach Marke anders heißt: bei Kawasaki „Unfalldatenspeicher“, bei Honda „Servicediagnoserecorder“, bei Yamaha „Fahrzeugdaten-Aufzeichnung“ oder „Verwendung Ihrer Daten“, bei BMW „Datenspeicher“. Zwei, drei Seiten, die du lieber vorher gelesen hast als hinterher.

❓ Häufige Fragen zur Blackbox im Motorrad

Hat jedes Motorrad eine Blackbox?

Eine Blackbox, also einen Unfalldatenspeicher, hat nicht jedes Motorrad. Kawasaki beschreibt ihn etwa für die Z900 und die Ninja 125, in vielen anderen Betriebsanleitungen fehlt ein solcher Abschnitt. Einen Fehlerspeicher besitzt dagegen praktisch jede Maschine mit Steuergerät. Vorgeschrieben hat die EU einen solchen Speicher für neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, schrittweise auch für Lkw und Busse, nicht aber für Motorräder.


Was speichert der Unfalldatenspeicher einer Kawasaki?

Laut Kawasaki sichert der Unfalldatenspeicher Werte wie Tempo, Kurbelwellendrehzahl und Drosselklappenöffnung, und zwar für die kurze Zeit unmittelbar vor und während eines Unfalls oder eines Vorfalls mit kleinem Schaden. Solange nichts passiert, legt er nichts dauerhaft ab. Persönliche Angaben wie Name oder Alter sammelt er nach Herstellerangabe nicht.


Sieht die Werkstatt, wie schnell ich gefahren bin?

Dass die Werkstatt einen Verlauf deiner Fahrten samt Tempo sieht, beschreiben Kawasaki, Honda, Yamaha und BMW in ihren Anleitungen nicht. Honda nennt Informationen über die Fahrbedingungen, ohne sie näher aufzuschlüsseln. BMW schreibt für R 1250 GS und R 1300 GS, die meisten Betriebsdaten seien flüchtig, gespeichert würden nur bestimmte Ereignisse und Fehler. Yamaha lädt für die MT-09 beim Service unter anderem Fehlercodes, Kilometerstand und aktuelle Werte wie die Geschwindigkeit hoch. Ausführlicher kann eine App aufzeichnen, wenn du ihre Fahrtaufzeichnung nutzt.


Wer darf die Daten nach einem Unfall auslesen?

Ausgelesen werden die Daten mit einem Diagnosegerät, meist in der Werkstatt. Ohne Zustimmung des Halters geben Kawasaki, Honda, Yamaha und BMW sie nach eigener Beschreibung nur bei einer rechtlichen Pflicht oder in wenigen weiteren Fällen heraus. BMW schreibt für R 1250 GS und R 1300 GS, Behörden könnten Daten im Einzelfall anfordern oder selbst aus dem Fahrzeug lesen. Was in deinem Fall gilt, klärt ein Fachanwalt für Verkehrsrecht.


Was sendet der BMW-Notruf bei einem Sturz?

Der intelligente Notruf, eine Sonderausstattung von R 1250 GS und R 1300 GS, sendet dieselben Angaben wie der gesetzliche eCall im Auto, dazu die erkannte Aufprallrichtung und Telefonnummern. Empfänger ist eine von BMW beauftragte Notrufzentrale. Voraussetzung ist Mobilfunkempfang. Persönliche Daten verarbeitet er nur mit Zustimmung des Halters. Die Tonaufnahme des Gesprächs wird nach 24 Stunden gelöscht.


Wie erfahre ich, welche Daten über mein Motorrad gespeichert sind?

Welche Daten gespeichert sind, erfährst du auf Anfrage beim Hersteller. BMW nennt für R 1250 GS und R 1300 GS einen kostenlosen Auskunftsanspruch gegenüber Hersteller, Servicepartnern und Werkstätten und verlangt einen Nachweis, dass du Halter oder Nutzer bist. Yamaha hat eine eigene Adresse für Fragen zur Datenverarbeitung. Was im Steuergerät selbst steht, liest eine Fachwerkstatt aus, unter Umständen gegen Bezahlung.

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