Kaum steht der Motor, riecht es nach heißer Bremse. Franzenshöhe am Stilfser Joch, die erste Pause nach knapp 600 Höhenmetern bergab. Am Nachbarmotorrad hält jemand die flache Hand über die
Kaum steht der Motor, riecht es nach heißer Bremse. Franzenshöhe am Stilfser Joch, die erste Pause nach knapp 600 Höhenmetern bergab. Am Nachbarmotorrad hält jemand die flache Hand über die
Gas zu, zweimal runter. Die Drehzahl springt hoch, der Motor grummelt, die Gabel taucht ein Stück ein, und die Maschine wird spürbar langsamer, ohne dass du einen Bremshebel angefasst hast.
Vorn zwei Scheiben, hinten eine kleine - das sieht nach Sparen aus, ist aber Rechnung. Und warum leichte Maschinen vorn mit einer auskommen.
Gas weg, Ruck. Gas auf, Ruck. Ein moderner Einspritzer reagiert im Wohngebiet härter als die alte Vergasermaschine, und oft hilft schon die rechte Hand.
Fuß auf der Fußbremse, ohne zu treten? Dann leuchtet hinten womöglich dauernd rot - oder gar nichts, während die Beläge schon schleifen.
Nach ein paar Wochen Pause rollt das Motorrad schlechter, und zwar völlig geräuschlos. Warum der Verdacht fast immer an der falschen Stelle landet.
Weicher Hebel oder harter Hebel mit schlechter Wirkung? Das sind zwei völlig verschiedene Defekte - und nur einer davon hat mit den Belägen zu tun.
Im Sand gilt fast alles umgekehrt: mehr Gas statt weniger, Gewicht nach hinten, und gebremst wird nur noch hinten. Die Technik, bevor es dich aushebelt.
Am Pass streiten zwei Lager: Kupplung schleifen lassen oder die Hinterradbremse schleppen? Was in der Spitzkehre wirklich hält, bergauf und bergab.






