
„Na, da ist ja noch Luft nach außen.“
Freundlich gemeint ist das fast immer. Gesagt wird es beim zweiten Kaffee, und der Blick hängt dabei schon unten am Hinterreifen. Zwei Fingerbreit glatter Gummi am Rand, und alle im Halbkreis wissen angeblich Bescheid: Chicken Strips. Angststreifen. Der Beweis, dass da jemand vorsichtig fährt.
Nur misst dieser Streifen etwas ganz anderes als das, was alle darin lesen. Er misst den Reifen, die Beladung, das Motorrad und einen einzigen Moment aus den letzten Monaten. Dich misst er nicht.
Geh einmal in die Hocke und schau dir den Rand deiner Lauffläche genau an. Der Streifen dort ist nicht abgefahren, sondern unberührt. Auf ihm liegt noch die glatte Haut, die der Reifen aus der Form mitgebracht hat.
Alles daneben sieht anders aus: matter, rauer, mit feinen Schlieren in Laufrichtung. Das ist Gummi, der gearbeitet hat.
Der Streifen ist also eine Grenze, und zwar eine ziemlich exakte. Bis hierher war die Straße, weiter außen noch nie. Als Grenze ist er ehrlich.
Als Messgerät ist er es nicht. Denn zwischen „weiter außen war die Straße noch nie“ und „so gut fährt dieser Mensch“ liegen fünf Dinge, die mit dem Fahrer überhaupt nichts zu tun haben.
Erstens speichert ein Reifen nur seinen extremsten Moment. Zweitens hat jedes Reifenmodell seine eigene Kontur, drittens verändert der Verschleiß sie. Viertens reden Last und Luftdruck mit. Und fünftens, wie weit sich die Maschine überhaupt legen lässt.
Dazu kommt eine weitere Größe, die sehr wohl mit dem Fahrer zu tun hat. Und die zeigt ausgerechnet in die falsche Richtung.
Ein Hinweis vorweg, damit niemand in der Garage falsch vergleicht: Vorn und hinten sind zwei verschiedene Geschichten. Dort sitzen zwei Reifen, die sich in Kontur, Breite und Last unterscheiden. Der vordere ist stärker gewölbt, der hintere flacher - und auf dem flacheren ergibt derselbe ungenutzte Winkel schlicht mehr Millimeter. Wer beide nebeneinanderlegt, vergleicht also zwei verschiedene Maßstäbe, auch am selben Motorrad.
Fangen wir mit dem an, was die meisten übersehen: Ein Reifen speichert kein Mittel, sondern ein Maximum.
Eine einzige Kurve, die im Juni etwas beherzter ausfiel als geplant, liegt für den Rest des Reifenlebens auf dem Gummi. Ein Tag zu zweit über einen Pass, an dem die Maschine schwerer beladen war als sonst, ebenso. Es gibt kein Zurück: Abgeriebener Gummi wächst nicht nach.
Der Umkehrschluss ist genauso wahr und wird nie gezogen. Wer fünftausend Kilometer souverän, flüssig und schnell über Landstraßen fährt und dabei nie in eine Situation gerät, die einen Ausnahmewinkel verlangt, hat am Ende der Saison genau denselben Streifen wie am Anfang.
Der Streifen dokumentiert deinen extremsten Moment. Er sagt nichts darüber, wie du die anderen neunundneunzig Prozent gefahren bist - und genau die machen aus, ob jemand gut fährt.
Technisch ist das eine Ratsche. Sie geht in eine Richtung und nie zurück. Ein Reifen kann über zehntausend Kilometer immer weiter außen benutzt werden, der Streifen am Rand wird dabei nur schmaler und nie wieder breiter, egal wie brav die zweite Hälfte seines Lebens verläuft.
An dieser Ratsche dreht auch das Wetter mit. Wer im Frühjahr montiert und den ganzen trockenen Sommer auf diesem Reifen fährt, bekommt ein anderes Bild als jemand, der erst im September aufzieht und bis zum Einwintern bei zehn Grad unterwegs ist. Gefahren wird in beiden Fällen gleich. Der eine hatte nur mehr Gelegenheiten.
Dieser Punkt taucht selten auf, und er hebelt die ganze Vergleicherei aus.
Ein Reifen ist kein Halbkreis mit Profil drauf. Seine Kontur - also die Form im Querschnitt - wird gezeichnet, und dazu gehört auch die Frage, wie weit die Lauffläche um die Schulter herumgeführt wird und wo sie in die Flanke übergeht. Diese Entscheidung fällt am Reißbrett, und sie fällt für jedes Reifenmodell anders aus.
Die Folge ist unbequem: Zwei Reifen derselben Größe, auf derselben Felge, bei derselben Fahrweise können unterschiedlich breite Streifen zeigen. Nicht, weil einer von beiden weniger Schräglage gesehen hat, sondern weil bei dem einen die Lauffläche früher endet.
Wer im Frühjahr die Marke wechselt und plötzlich einen Streifen hat, wo vorher keiner war, hat nicht verlernt zu fahren. Er hat einen anders gezeichneten Reifen gekauft.
Willkür ist das nicht. Ein Tourenreifen wird für eine ruhige, haltbare Mitte gezeichnet, weil er dort die meisten Kilometer verbringt. Ein sportlicher Reifen bekommt eine Form, die bis weit außen gleichmäßig weiterläuft, weil er dort arbeiten soll. Zwei verschiedene Aufgaben, zwei verschiedene Querschnitte - und damit zwangsläufig zwei verschiedene Ränder.
Dazu kommt, dass die Kontur nicht bleibt, was sie am ersten Tag war. Was in der Mitte abgefahren wird, fehlt der Form. Der Übergang zur Schulter wird kantiger, und damit verschiebt sich, ab wann der Rand überhaupt an die Reihe kommt.
In welche Richtung sich das verschiebt, hängt vom Reifen ab. Das gehört hierhin, auch wenn es die Geschichte nicht runder macht. Sicher ist nur eines: Wenn sich der Rand über viertausend Kilometer verändert, muss das nicht an deiner Fahrweise liegen. Die Form darunter hat sich in der Zwischenzeit mitverändert.
Der nächste Denkfehler steckt in der Vorstellung, der Reifen rolle in Schräglage auf einer Linie.
Tut er nicht. Er liegt mit einer Fläche auf, und wie groß die ist, hängt kaum am Reifenmodell, sondern an der Radlast und am Fülldruck. In Schräglage wandert diese Fläche nach außen auf die Wölbung, aber sie bleibt eine Fläche.
Das heißt: Bei jeder Schräglage wird eine Zone benutzt, die ein Stück weiter nach außen reicht als der rechnerische Berührpunkt. Und wie weit dieses Stück reicht, ändert sich ständig.
Fährst du zu zweit mit Gepäck, drückt mehr Last den Reifen platter, die Fläche wird größer, und der benutzte Bereich reicht weiter Richtung Rand. Fährst du mit weniger Luftdruck, dasselbe. Beschleunigst du kräftig aus der Kurve heraus, wandert Last nach hinten, und der Hinterreifen wird dort noch einmal breiter aufgedrückt.
Wer den Luftdruck für die Zuladung anhebt, wie es manche Handbücher vorgeben, fängt davon einen Teil wieder ein. Den ganzen Effekt hebt er nicht auf - und längst nicht jedes Handbuch nennt überhaupt einen zweiten Wert.
Zwei Fahrten, dieselbe Kurve, dasselbe Tempo, derselbe Winkel - und trotzdem ein anderer Streifen. Nur weil das eine Mal ein Sozius hinten saß.
Als Hebel taugt das nichts. Wer Luft ablässt, damit der Streifen schmaler aussieht, verschlechtert dafür genau das, worauf es unterwegs ankommt. Beachte immer die Freigaben und Angaben in deinem Fahrzeughandbuch.
Und die Grenze selbst ist gar nicht so scharf, wie sie auf dem Parkplatz behandelt wird. Zwischen „benutzt“ und „nie berührt“ liegt fast immer ein Übergangsbereich, der nur angefasst wurde. Wo darin jemand die Kante ansetzt, entscheidet er selbst - und zwei Leute kommen an demselben Reifen auf zwei verschiedene Zahlen.
Und dann ist da die angekündigte Größe, die den Parkplatz-Vergleich nicht nur schwächt, sondern auf den Kopf stellt.
Wenn du deinen Oberkörper nach innen nimmst, wandert der gemeinsame Schwerpunkt aus dir und der Maschine zur Kurveninnenseite. Das Motorrad selbst braucht dann für dieselbe Kurve bei demselben Tempo weniger Schräglage. Es steht aufrechter, als es sonst müsste.
Gemeint ist damit nicht der Rennstil mit hängendem Knie - der gehört auf die Rennstrecke und löst auf der Landstraße kein Problem, das du dort haben solltest. Gemeint ist die kleine, halbbewusste Bewegung, die viele Fahrer ohnehin machen: Schulter mit, Kopf nach innen, das Gewicht auf die innere Rastenseite.
Genau diese Kleinigkeit entscheidet über den Streifen. Zwei Fahrer, gleiche Kurve, gleiches Tempo, gleiches Motorrad: Wer sich bewegt, legt die Maschine weniger weit um und hat am Abend den breiteren Rand.
Der Satz gilt auch andersherum, und dann wird er unangenehm. Wer kerzengerade sitzt oder sich in der Kurve sogar leicht nach außen lehnt, was gerade bei ungewohnt hohen Maschinen und mit Sozius passiert, braucht mehr Schräglage für weniger Tempo.
Der Fahrer mit dem schmalsten Streifen auf dem Parkplatz kann also derjenige sein, der am langsamsten und am ungeschicktesten unterwegs war. Man sieht es dem Reifen nicht an.
Und selbst derselbe Mensch ist nicht derselbe. Morgens frisch und ohne Gepäck sitzt du anders als nachmittags nach dreihundert Kilometern, mit vollem Koffer und steifem Rücken. Der Reifen sammelt beides ein und legt es übereinander.
Der Reifen war das eine, der Fahrer das andere. Jetzt kommt das Motorrad dazu, und bei manchen Maschinen erledigt es die Frage von selbst.
Schräglagenfreiheit heißt der Bereich, den du nutzen kannst, bevor irgendein festes Bauteil den Boden berührt. Fußrasten, Hauptständer, Seitenständer, Auspuffkrümmer, bei Tourern gern auch der Kofferträger. Bei sportlichen Maschinen liegt diese Grenze hoch, bei Reisemaschinen tiefer, und bei tief gebauten Cruisern ist sie das Erste, was du in der Kurve spürst.
Auf so einer Maschine ist der Streifen keine Charaktereigenschaft, sondern Ausstattung. Der Reifen könnte weiter. Das Motorrad nicht.
Dass viele Maschinen vorn an der Raste einen Fühler tragen, mal als kurzes Gummi, mal als kleines Metallstück, ist übrigens kein Zufall. Das Teil ist dazu da, als Erstes zu schleifen. Es ist ein Vorwarner, kein Erfolgserlebnis - und es sitzt genau deshalb dort, wo es nichts kaputt machen kann.
Wer darüber hinausgeht, landet an dem Punkt, an dem Blech und Alu über den Asphalt schrammen. Das ist kein sportliches Erlebnis, sondern der Anfang von etwas Unangenehmem.
Sicherheitshinweis: Setzt in der Kurve etwas auf, nimm die Schräglage zurück und fahr die Kurve mit weniger Tempo zu Ende. Nicht mit mehr Körpereinsatz weiterlegen. Ein schleifender Fühler ist noch eine Warnung. Ein starres Teil - Ständer, Krümmer, Trägerrohr - kann sich aufstützen und das Rad kurz entlasten.
Genau dann verlierst du die Seitenführung, und zwar ohne Vorwarnung und in voller Schräglage. Dazu kommt, dass der äußerste Rand deines Reifens der Teil ist, der noch nie gearbeitet hat: Auf öffentlichen Straßen ist er der schlechteste Ort für einen Versuch.
Die eigentliche Frage ist ja eine andere: Wie viel Schräglage steckt denn nun in zwei Fingerbreit Gummi?
Die ehrliche Antwort lautet: Das kann dir niemand sagen. Dafür müsste man die Kontur genau dieses Reifens kennen, dazu Last, Druck und den Moment, in dem der Rand entstanden ist. Eine Umrechnung von Millimetern in Grad gibt es nicht, und wer dir eine nennt, hat sie sich ausgedacht.
Was sich sagen lässt, ist die Größenordnung dessen, worüber wir reden. Bei 45 Grad Schräglage drückt es dich in der Kurve genau mit deinem eigenen Gewicht nach außen. Bei 30 Grad ist es gut die Hälfte davon, bei 20 Grad ungefähr ein Drittel.
Das sind keine Messwerte, das ist Geometrie. Und sie erklärt, warum der Schritt von 30 auf 45 Grad nicht ein bisschen mehr Schräglage ist, sondern fast die doppelte Seitenkraft - an dir wie am Reifen. Der obere Teil der Skala ist teuer, und er wird schnell teurer.
Eine Kleinigkeit noch, bevor jemand diese Zahlen für bare Münze nimmt: Weil die Lauffläche gewölbt ist und nicht messerscharf, wandert der Berührpunkt in Schräglage nach innen - und die Maschine liegt deshalb ein paar Grad weiter, als die Rechnung verlangt. Zu einem gemessenen Winkel gehört also etwas weniger Seitenkraft, als die Werte oben nahelegen. Für den Streifen wiederum zählt genau dieser größere Winkel der Maschine - und den rechnet dir niemand aus.
Manche Maschinen zeigen die Schräglage inzwischen im Display an, und das ist die ehrlichere Auskunft. Diese Anzeige misst den Winkel der Maschine und nicht die Form ihres Reifens. Beantwortet ist damit allerdings nur, wie weit du gelegen hast. Nicht, ob es an dieser Stelle klug war.
Jetzt soll das hier kein Text sein, der am Ende nur sagt, dass nichts irgendetwas bedeutet. Zwei Dinge verrät der Rand nämlich sehr wohl - und ein drittes, das keine Ablesung mehr ist.
Das Erste ist eine Warnung, und sie ist die einzige Information am Streifen, die dich unterwegs betrifft. Ein breiter Rand heißt: Dieser Teil des Reifens hat noch nie gearbeitet. Er ist glatt, er ist unverbraucht, und er ist der Bereich, in dem du am allerwenigsten Erfahrung mit diesem Reifen hast. Wenn du dort irgendwann hinkommst, kommst du kalt an.
Das Zweite ist ein Vergleich, und zwar der einzige, der überhaupt etwas taugt: du gegen dich selbst, auf demselben Reifen. Wird der Streifen über die Saison schmaler, hat sich etwas verändert - und weil Motorrad und Reifenmodell dieselben geblieben sind, ist die Liste der Kandidaten wenigstens kurz.
Was sich verändert hat, sagt der Streifen dir trotzdem nicht. Mehr Tempo in der Kurve wäre die schmeichelhafte Erklärung. Ein Reifen, der in der Mitte abgefahren ist und deshalb anders auf der Schulter liegt, wäre die zweite. Und die dritte ist die unangenehme: Wer im Herbst steifer und aufrechter sitzt als im Frühjahr, legt die Maschine weiter um, ohne dabei schneller zu sein.
Wer den Verlauf trotzdem sehen will, fotografiert den frisch montierten Reifen einmal von hinten und macht dasselbe Bild im Herbst noch einmal, gleicher Winkel, gleicher Abstand. Das ist mehr Aussage, als der ganze Parkplatz zusammen zustande bringt - eine Beobachtung eben, und keine Note.
Und das Dritte, das eigentlich keine Ablesung ist, sondern eine Umkehrung: Chicken Strips sagen mehr über den aus, der sie kommentiert, als über den, an dessen Motorrad sie sitzen.
„Na, da ist ja noch Luft nach außen.“ Der Satz kommt wieder, spätestens beim nächsten Halt.
Abwehren musst du ihn nicht. Es reicht, zurückzufragen: Welchen Reifen fährst du gerade, und wie kommst du mit seiner Kontur zurecht? Warst du zu zweit unterwegs? Wie lange liegt die schnellste Kurve dieses Reifens eigentlich zurück? Wer darauf ehrlich antwortet, merkt beim Antworten selbst, dass die Rangfolge nicht trägt.
Meistens wird daraus ohnehin das bessere Gespräch. Es geht dann um Reifen, um Strecken, um Maschinen - und dazu hat jeder am Tisch etwas beizutragen, auch der mit dem breiten Rand.
Dein eigener Streifen erzählt übrigens auch etwas, nur eben nichts über dich. Er erzählt von einem Mittwoch im Juli, von einer Kurve, die enger war als gedacht, und von einem Reifen, der das seitdem mit sich herumträgt.
Was sind Chicken Strips am Motorradreifen?
So heißen die unbenutzten Randstreifen der Lauffläche, auf Deutsch meist Angststreifen. Sie sind glatt, weil dort noch die Haut aus der Reifenform liegt und nie Straße darauf war. Der benutzte Bereich daneben wirkt dagegen matt und fein verschliert.
Kann man an den Chicken Strips erkennen, wie gut jemand fährt?
Nein. Die Breite hängt an der Kontur des Reifenmodells, an Last und Luftdruck, an der Sitzhaltung des Fahrers und an der Schräglagenfreiheit der Maschine. Dazu speichert der Reifen nur den extremsten Moment, nicht die übliche Fahrweise. Zwei gleich schnelle Fahrer können völlig verschiedene Streifen haben.
Wie viel Grad Schräglage entsprechen einem Zentimeter Streifen?
Dafür gibt es keine Umrechnung. Man müsste die genaue Querschnittsform dieses Reifenmodells kennen, dazu Radlast, Fülldruck und die Situation, aus der er stammt. Jede Zahl, die jemand dafür nennt, ist geschätzt.
Warum habe ich nach einem Reifenwechsel plötzlich einen Streifen?
Weil der Querschnitt jedes Reifenmodells anders gezeichnet ist. Wo die Lauffläche endet und die Flanke anfängt, legt der Hersteller fest, und das fällt von Modell zu Modell verschieden aus. Bei gleicher Größe und unveränderter Fahrweise kann der eine Reifen deshalb einen Rand zeigen und der andere keinen.
Warum wird der Streifen mit Sozius schmaler?
Weil mehr Last auf dem Rad steht. Die Aufstandsfläche wird dadurch größer, und der benutzte Bereich reicht bei gleicher Schräglage weiter zum Rand hin. Denselben Effekt hat ein niedrigerer Luftdruck, und beim Beschleunigen aus der Kurve wandert zusätzlich Last auf das Hinterrad. Wer den Druck für die Zuladung anhebt, mildert das, hebt es aber nicht auf.
Sollte man versuchen, die Chicken Strips wegzufahren?
Nein, jedenfalls nicht auf öffentlichen Straßen. Der äußerste Rand ist der Bereich, in dem der Reifen noch nie gearbeitet hat, und an vielen Maschinen setzt vorher ohnehin ein festes Bauteil auf. Schräglage ist kein Ziel, sondern das, was sich aus Tempo und Kurvenradius ergibt.
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