EMX250 Lommel 2026: Bervoets fährt im Sand von Flandern zur persönlichen Bestmarke

MotorradZoneMotorradZoneMotorsport25 minutes ago129 Views

Der Sand von Lommel kennt keine Gnade. Er ist tief, launisch und wird von Lauf zu Lauf tückischer, während die Sommerhitze den Belag erst weich kocht und dann zu Rillen presst, die dir das Vorderrad aus der Hand reißen können. Genau in dieser Kulisse holte sich Jarne Bervoets bei der EMX250 Lommel 2026 sein bislang bestes Ergebnis der Saison: Platz sechs in der Gesamtwertung, ausgerechnet vor heimischem Publikum. Mit einem achten und einem vierten Platz aus den beiden Rennen sicherte sich der 17-jährige Belgier auf seiner GYTR-getunten YZ250F genau das Resultat, das seine junge EMX250-Saison gebraucht hat.

Foto: Yamaha Motor Europe

Auch die übrigen Yamaha-Fahrer im Feld hatten Grund zur Zufriedenheit. Tom Brunet fuhr auf seiner Zweitakt-YZ250 auf Rang fünf, Jekabs Kubulins komplettierte mit zwei konstanten Fahrten Platz acht. Drei unterschiedliche Geschichten, ein gemeinsamer Nenner: Yamaha kam in einer der forderndsten Sandkulissen Europas gut zurecht.

Wenn du selbst schon einmal vor heimischem Publikum gefahren bist – und sei es nur beim Amateurrennen um die Ecke – kennst du das Gefühl: Der Helm dämpft die Rufe vom Streckenrand nie ganz, und genau in dem Moment, in dem du am meisten Ruhe brauchst, hörst du plötzlich einen Namen heraus, den du eigentlich nicht hören wolltest. Deinen eigenen.

Foto: Yamaha Motor Europe

Warum Lommel jeden Fahrer an seine Grenzen bringt

Lommel ist keine Strecke, die man einfach so gewinnt. Der Kurs im belgischen Limburg gilt seit Jahrzehnten als eine der berüchtigtsten Sandbahnen der Motocross-Welt – unabhängig vom Wetter fordert er die Fitness und die Linienwahl jedes einzelnen Fahrers gnadenlos ein. Es gibt hier keine feste Ideallinie, die einmal gefunden für den Rest des Tages hält. Der Boden wandert unter den Stollen, formt neue Rillen, verschluckt schlecht getroffene Bremsmanöver.

Am Wochenende der neunten EMX250-Runde 2026 trieb die warme Sommersonne genau dieses Spiel auf die Spitze. Was am Vormittag noch griffig wirkte, wurde im Tagesverlauf spürbar rauer – zerfahrener, unberechenbarer, ausdauernder in seiner Fähigkeit, Fehler zu bestrafen. Fahrer, die im ersten Rennen noch frisch aus dem Gatter zogen, kämpften im zweiten Lauf bereits mit Armen, die vom permanenten Gegenhalten brannten. Das ist der eigentliche Gegner in Lommel: nicht der Fahrer neben dir, sondern der Sand selbst, der mit jeder Minute mehr von dir verlangt.

Foto: Yamaha Motor Europe

Wer nie im tiefen Sand gefahren ist, unterschätzt das gern. Auf hartem Untergrund gleicht ein Fehler im Lenkeinschlag ein erfahrener Fahrer oft noch mit den Fußrasten aus. Im Sand von Lommel gibt es diese Korrektur nicht – das Vorderrad gräbt sich ein, sobald der Winkel nicht passt, und wer dagegenhält, statt loszulassen, verliert nicht nur Zeit, sondern häufig auch das Gleichgewicht. Über 30 Minuten plus zwei Runden Rennzeit hinweg ist das eine Frage der Kondition, nicht nur des Talents: Wessen Unterarme als Erster ermüden, der fährt die zweite Rennhälfte defensiv statt offensiv.

Dass ausgerechnet Lommel diese Rolle im Kalender spielt, ist kein Zufall, sondern gewachsene Geschichte. Der erste Grand Prix auf dem Stedelijk Motorcrossterrein fand 1990 statt, gewonnen vom Finnen Pekka Vehkonen in der damaligen 250-cm³-Klasse. Schon davor, 1981, hatte die Strecke Motocross-Geschichte geschrieben: Bei der Motocross der Nationen holte Team USA hier einen Überraschungssieg, den Auftakt zu einer 13 Jahre andauernden Siegesserie der Amerikaner. Seit 2008 gehört Lommel fest zum WM-Kalender, mit zwei Ausnahmen: 2012, als der Kurs stattdessen die Motocross der Nationen ausrichtete, und 2013, als die Königsklasse nach Bastogne auswich. Der Lauf 2026 war bereits der 24. Grand Prix auf diesem Geläuf seit 1990. Wer hier gewinnen will, reiht sich in eine Siegerliste ein, die Namen wie Ken De Dycker, Antonio Cairoli und Ken Roczen trägt – und ausgerechnet an diesem Wochenende schrieb Jeffrey Herlings sie neu: Mit vier Lommel-Siegen und einem Gleichstand mit Jorge Prado angereist, holte er sich am Sonntag seinen fünften Erfolg an dieser Strecke und damit den alleinigen Rekord. Es war die große Schlagzeile des Wochenendes – und sie gehörte, wie so oft, der Königsklasse.

Die EMX250 lief währenddessen im Schatten dieser Geschichte, so wie sie es an fast jedem Grand-Prix-Wochenende tut: als Rahmenprogramm, nicht als Hauptact. Am selben Wochenende war Lommel Gastgeber der Elite-Klasse – der Grand Prix der Königsklasse trug den Namen „MXGP of Flanders” und zog nach Berichten mehrerer Fachmedien über 40.000 Zuschauer an die Strecke. Volle Tribünen, große Bühne für Herlings – und ein Kurs, der schon für die Stars gnadenlos war, bevor die Junioren der EMX125 und EMX250 überhaupt an den Start gingen. Genau in diesem Schatten mussten sich Bervoets, Brunet und Kubulins ihre eigene, kleinere Geschichte erkämpfen.

Foto: Yamaha Motor Europe

EMX250 Lommel 2026: Bervoets und der Sprung, der noch nicht ganz sitzt

Für Jarne Bervoets war es weit mehr als nur ein weiteres Rennwochenende. Lommel liegt praktisch vor seiner Haustür, und ein Heimrennen fühlt sich in der EMX250 anders an als jeder andere Termin im Kalender – mehr Druck, mehr Aufmerksamkeit, mehr Leute am Streckenrand, die genau deinen Namen rufen.

Der Samstagvormittag begann vielversprechend: Rang sieben im Qualifying sicherte Bervoets eine günstige Gate-Wahl für die beiden Meisterschaftsläufe am Sonntag. In tiefem Sand entscheidet die Startaufstellung oft mehr als anderswo. Wer aus einer schlechten Gate-Position ins erste Wendemanöver fährt, findet dort meist schon ausgefahrene Rillen vor, während die vorderen Startplätze noch auf frischem, griffigem Untergrund liegen. Genau deshalb war Bervoets’ siebter Rang im Qualifying keine Nebensache, sondern die Grundlage für seine gesamte Renntaktik am Sonntag.

Im ersten Rennen erwischte der Belgier laut Yamahas Rennbericht einen guten Start und hielt sich in der Anfangsphase auf Rang vier, bevor er bis zur Zielflagge auf Position acht zurückfiel – der Sand von Lommel forderte seinen Tribut, und ein Podestplatz verwandelte sich Runde für Runde in ein Kräftemessen ums Mittelfeld.

Im zweiten Lauf zeigte er die andere Seite seines Talents. Laut Yamahas eigenem Rennbericht schnappte sich Bervoets den Holeshot, führte anschließend mehrere Runden lang und kämpfte sich am Ende zu einem starken vierten Platz durch. Addiert ergab das Rang sechs in der Gesamtwertung des Rennwochenendes – sein bestes EMX250-Resultat der Saison 2026.

Dass dieses Resultat trotzdem nur zu Platz 23 in der Gesamtwertung reicht, hat einen einfachen Grund: 2026 ist für Bervoets ein Aufbaujahr. Nach einer starken EMX125-Saison 2025 – unter anderem mit einem Auftaktsieg im spanischen Cózar bei strömendem Regen (ein 3-2-Ergebnis aus zwei zähen Läufen), insgesamt zwei gewonnenen EMX125-Rennwochenenden und 2023 dem zweiten Platz bei der Junioren-Motocross-Weltmeisterschaft in der 85-cm³-Klasse – wechselte er zu dieser Saison gemeinsam mit Teamkollege Mano Faure vom VHR Yamaha Official Team in die nächstgrößere EMX250-Klasse. Größere Maschine, schnelleres Feld, erfahrenere Gegner: Ein Aufstieg dieser Art kostet fast immer erst Punkte, bevor er neue bringt. Wer verstehen will, warum ein Fahrer mit Saisonbestleistung trotzdem weit hinten in der Tabelle steht, muss genau diesen Umweg mitdenken.

Drei Runden bleiben Bervoets 2026, um aus dem Heimrennen mehr zu machen als eine schöne Erinnerung. Ob Lommel der Wendepunkt seiner Rookie-Saison war oder ein einzelner Lichtblick bleibt, entscheidet sich erst dort.

Foto: Yamaha Motor Europe

Tom Brunet: Der Zweitakter, der mithält

Während der Großteil des EMX250-Feldes längst auf modernen Viertakt-Maschinen unterwegs ist, fährt der Franzose Tom Brunet weiterhin eine Yamaha YZ250 – einen klassischen Zweitakter. Dass er damit nicht bloß mitfährt, sondern um Punkte in der Weltspitze kämpft, ist die eigentliche Geschichte seines Wochenendes in Lommel.

Nach einem eher zähen zehnten Platz im ersten Rennen legte Brunet im zweiten Lauf nach: Saisonbestwert Platz drei, sein erstes Rennpodest der EMX250-Saison 2026. In der Gesamtwertung des Wochenendes reichte das zu Rang fünf – und schiebt seine Gesamtsaison auf einen Wert, der aufhorchen lässt. Nach neun von zwölf Läufen liegt Brunet mit 151 Punkten auf Rang acht der EMX250-Meisterschaft, direkt im gut besetzten Mittelfeld der Weltspitze.

Das ist bemerkenswert, denn der Zweitakter gilt in einer Klasse, die technisch fast komplett von modernen 250er-Viertaktern dominiert wird, als Exot. Weniger Elektronik, ein anderes Ansprechverhalten, ein Leistungscharakter, der mehr Gefühl im rechten Handgelenk verlangt als eine ausgefeilte Kennfeldsteuerung.

Technisch betrachtet ist das kein kleiner Unterschied. Moderne 250er-Viertakter kommen mit ausgefeilter Einspritzung und mehreren Kennfeldern, die sich per Knopfdruck an Streckenbedingungen anpassen lassen. Ein Zweitakter wie die YZ250 bietet nichts von alldem – dafür weniger Gewicht, einen direkteren Kraftfluss und einen Motorcharakter, der sofort verrät, ob Fahrer oder Fahrerin den richtigen Gang und die passende Drehzahl trifft. Gerade in tiefem Sand, wo Traktion und Losbrechmoment über jede Kurve entscheiden, kann genau dieser Unterschied ebenso zum Vorteil wie zur Falle werden.

Dass Brunet mit dieser Technik nicht nur mithält, sondern sich mit Rang acht mitten im internationalen Spitzenfeld festsetzt, ist deshalb mehr als eine Randnotiz für Nostalgiker. Es ist ein Beleg dafür, dass die Kluft zwischen Zweitakt- und Viertaktmotorrad im Motocross kleiner ist, als es die schiere Marktdominanz der Viertakter vermuten lässt – solange der Fahrer auf dem Sattel stimmt. Wer einen Zweitakter im internationalen Feld konkurrenzfähig hält, verlässt sich auf Fahrkönnen und Feinschliff am Fahrwerk, nicht auf die neueste Einspritz-Generation. Für alle, die selbst noch mit einem alten Zweitakter in der Garage stehen und sich fragen, ob das Ding von gestern ist: Brunets Saison beantwortet die Frage ziemlich klar mit Nein.

Kubulins und die ruhige Konstanz aus Lettland

Der dritte Yamaha-Fahrer im Bunde schlägt leisere Töne an, aber keine schlechteren. Jekabs Kubulins, Lette im Kader von JK Racing – einem Team, das sich auf die Entwicklung junger internationaler Talente spezialisiert hat -, lieferte in Lommel zwei solide, nahezu identische Fahrten: Rang neun im ersten und Rang zehn im zweiten Rennen, zusammen Platz acht im Wochenend-Ergebnis.

Sein Saisondebüt in Almonte (Andalusien) geriet gleich zum Ausreißer nach oben: Rang vier, der ihn direkt nach dem Auftakt weit vorn in der Gesamtwertung platzierte. Seither pendelt er in den Top 10 – nach Lommel steht er mit 140 Punkten auf Rang zehn. Kein Ergebnis für Schlagzeilen, aber genau die Art Konstanz, aus der am Saisonende respektable Resultate werden, während andere zwischen Podest und Ausfall taumeln.

EMX250 Lommel 2026: Die Gesamtwertung nach Runde neun

Wer nach diesem Wochenende auf die Tabelle schaut, sieht wenig Überraschendes an der Spitze, aber viel Bewegung dahinter. Francisco Garcia führt die EMX250-Meisterschaft 2026 weiterhin klar an, mit 352 Punkten nach neun Läufen. Dahinter hat sich mit Nicolai Skovbjerg jedoch jemand deutlich herangearbeitet: Der Däne gewann in Lommel beide Rennen in der Summe – Sieg in Lauf eins vor Mads Fredsoe und Francesco Bellei, Platz zwei in Lauf zwei hinter William Askew – und drückte seinen Rückstand auf Garcia von zuvor gut 100 auf 74 Punkte. Rang drei belegt der Australier Jake Cannon mit 258 Zählern.

Wer bei zwei Rennen pro Wochenende mithalten will, braucht also nicht nur einen guten Tag, sondern zwei – die Ergebnisse beider Läufe werden schlicht addiert, und schon eine einzelne schwache Runde kostet am Ende der Meisterschaft bares Geld in der Punktekasse. Genau diese Rechnung entschied auch über Bervoets’ Gesamtrang sechs in Lommel: ein durchwachsenes erstes Rennen, ausgeglichen durch ein starkes zweites.

Für Yamaha ist das entscheidende Signal aber ein anderes: Mit Tom Brunet auf Platz acht und Jekabs Kubulins auf Platz zehn stehen gleich zwei Markenfahrer in den Top 10 der Gesamtwertung – auch ohne einen einzigen Laufsieg an diesem Wochenende. Das ist keine Geschichte vom großen Wurf, sondern eine vom breiten Fundament. Während sich an der Spitze Kawasaki und Husqvarna die Krone streitig machen und KTM mit Doensen und Fredsoe auf den Rängen vier und fünf lauert, sichert sich Yamaha über die Breite im Mittelfeld Boden – eine Momentaufnahme, die sich in drei verbleibenden Runden noch verschieben kann, aber für den aktuellen Saisonverlauf spricht.

Nebenbei sorgte in Lommel auch ein anderer Name für Aufsehen: Der Brite William Askew fuhr mit einem sechsten und einem ersten Platz zu seinem allerersten EMX250-Podest überhaupt – Rang zwei hinter Skovbjerg. Eine Erinnerung daran, dass in dieser Klasse jedes Wochenende neue Namen nach vorn drängen können, während etablierte Kräfte sich behaupten müssen. Für einen Fahrer ohne bisheriges Podest bedeutet ausgerechnet Lommel, die schwerste Strecke der Saison, den Sprung ins Rampenlicht zu schaffen – und das sagt mindestens so viel über seine Form aus wie ein Sieg auf leichterem Terrain.

Für die Bilanz der EMX250 Lommel 2026 bleibt aus Yamaha-Sicht so vor allem eines hängen: kein Laufsieg, aber drei Fahrer, die mit unterschiedlichen Geschichten allesamt im vorderen Teil des Feldes nach Hause fuhren.

Der Blick nach Uddevalla

In zwei Wochen geht es weiter, am 15. und 16. August im schwedischen Uddevalla – dort läuft die EMX250 zusammen mit der wiederaufnehmenden EMX125-Meisterschaft. Es ist die zehnte von zwölf Runden der Saison 2026, danach bleiben nur noch Arnheim in den Niederlanden und das Saisonfinale in der Türkei.

Für Fans aus der DACH-Region liegt der einzige direkte Anknüpfungspunkt der Saison bereits hinter dem Feld: Ende Mai machte die EMX250 in Teutschenthal Station, dem bislang einzigen deutschen Lauf des Kalenders 2026. Wer die Serie 2026 noch einmal live sehen will, muss den Blick nun nach Schweden, in die Niederlande und in die Türkei richten – ein Umstand, der zeigt, wie stark sich der Schwerpunkt der Europameisterschaft über die Saison von Mitteleuropa weg verschoben hat.

Für Bervoets bedeutet das: kein Heimvorteil mehr, kein Publikum, das seinen Namen skandiert. Nur er, die Maschine und die Frage, ob sich das Gefühl von Lommel – der Holeshot, die frühe Führung, der Kampf bis zur Flagge – wiederholen lässt, wenn niemand mehr am Streckenrand seinen Namen ruft.

Für Brunet und seinen Zweitakter geht es in Uddevalla darum, den Platz in den Top 10 der Gesamtwertung zu verteidigen, während Kubulins seine Konstanz gegen ein Feld behaupten muss, das mit jeder Runde erfahrener wird. Drei Läufe, drei offene Rechnungen – und ein gemeinsamer Nenner: Wer jetzt Nerven zeigt, verschenkt eine Saison, die für alle drei Yamaha-Piloten gerade erst an Substanz gewinnt. Genau das wird sich in den letzten drei Runden zeigen: ob aus einem starken Heimrennen eine Serie wird, oder ob es bei diesem einen Sonntag im Sand bleibt.

❓ Häufige Fragen zur EMX250 Lommel 2026

Was ist die EMX250-Europameisterschaft?

Die EMX250 ist eine von der FIM Europe organisierte Motocross-Europameisterschaft für 250er-Maschinen. Sie gilt als wichtige Nachwuchsklasse und Sprungbrett zur MX2-Weltmeisterschaft. Die Saison 2026 umfasst zwölf Runden in zehn Ländern, meist als Rahmenprogramm der MXGP-Weltmeisterschaftswochenenden.


Welches Ergebnis erzielte Jarne Bervoets in Lommel?

Jarne Bervoets wurde mit einem achten Platz im ersten und einem vierten Platz im zweiten Rennen Gesamtsechster – sein bestes EMX250-Ergebnis der Saison 2026. Der 17-jährige Belgier fährt für das VHR Yamaha Official EMX250 Team eine GYTR-getunte YZ250F.


Warum ist die Strecke in Lommel so besonders?

Lommel im belgischen Limburg zählt zu den berüchtigtsten Sandstrecken im internationalen Motocross. Der tiefe Sand fordert die Kondition der Fahrer besonders, und der Untergrund verändert sich im Tagesverlauf spürbar – er wird rauer und unberechenbarer. Am selben Wochenende war der Kurs auch Schauplatz des MXGP-Grand-Prix „MXGP of Flanders” der Motocross-Weltmeisterschaft.


Wer führt die EMX250-Gesamtwertung 2026 an?

Nach neun von zwölf Läufen führt Francisco Garcia mit 352 Punkten die Meisterschaft an. Nicolai Skovbjerg, der beide Rennen in Lommel für sich entschied, verkürzte seinen Rückstand auf 74 Punkte. Dritter ist Jake Cannon mit 258 Punkten.


Wie schneiden die Yamaha-Fahrer in der Gesamtwertung ab?

Tom Brunet liegt nach Lommel mit 151 Punkten auf Rang acht der EMX250-Meisterschaft, Jekabs Kubulins mit 140 Punkten auf Rang zehn. Jarne Bervoets, der erst 2026 in die Klasse aufgestiegen ist, steht mit seinem Heimrennen-Erfolg auf Platz 23.


Was ist besonders an Tom Brunets Motorrad?

Tom Brunet fährt im weitgehend viertaktdominierten EMX250-Feld weiterhin eine Yamaha YZ250 mit Zweitaktmotor. In Lommel holte er damit sein erstes Saisonpodest in einem Einzelrennen und liegt mit Rang acht der Gesamtwertung im gut besetzten Mittelfeld der Weltspitze.


Wann und wo findet die nächste EMX250-Runde statt?

Die zehnte von zwölf Runden der EMX250-Saison 2026 findet am 15. und 16. August im schwedischen Uddevalla statt. Dort läuft parallel auch die EMX125-Meisterschaft weiter. Danach bleiben nur noch die Runden in Arnheim (Niederlande) und das Saisonfinale in der Türkei.


Unterstützen Sie uns

Bleiben Sie informiert mit den neuesten und wichtigsten Nachrichten.

Ich willige ein, den Newsletter per E-Mail zu erhalten. Für weitere Informationen lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.

Lade nächsten Beitrag...
Folgen
Search
Jetzt beliebt
Loading

Signing-in 3 seconds...

Signing-up 3 seconds...