Räder selbst ausbauen und lose zum Reifenhändler: Das sparst du, und das liegt dann bei dir

„Rad Aus/Einbau 24 Euro“. So steht es in der Preisliste eines Vertragshändlers bei Pforzheim, pro Rad und zusätzlich zum Aufziehen und Wuchten. Diese Zeile kannst du streichen: Räder selbst ausbauen, ins Auto legen, lose abgeben.

Gespart sind dann 48 Euro für beide Räder. Dafür übernimmst du, was die Werkstatt sonst miterledigt. Drei Handgriffe beim Einbau müssen dabei sitzen.

So viel sparst du, wenn die Räder lose kommen

Die Liste dieses Händlers trennt die Posten sauber. Der Aus- und Einbau kostet 24 Euro, das Aufziehen und Wuchten eines schlauchlosen Reifens 22 Euro, die Entsorgung des alten 4 Euro. Mit Schlauch kostet das Aufziehen 35 Euro. Für mitgebrachte Reifen kommen je 15 Euro dazu. Bei Riemen, Kardan oder Anbauteilen behält sich der Händler weitere Kosten vor.

Andere Quellen zeigen dieselbe Größenordnung. Ein Vermittlungsportal für Reifenwerkstätten nennt 30 bis 50 Euro für die Montage auf dem ausgebauten Rad, Wuchten eingeschlossen. Baut die Werkstatt das Rad selbst aus, kommen 10 bis 30 Euro dazu, je nach Maschine.

Räder selbst ausbauen spart damit 20 bis 60 Euro, wenn beide Reifen fällig sind. Alle Preise sind im Oktober 2026 abgerufen und gelten für die genannten Betriebe. Deine Werkstatt kann anders rechnen.

Das Portal schreibt dazu, in München oder Hamburg lägen die Preise meist höher als in kleineren Städten. Ein Münchner Reifenhändler nennt für das ausgebaute Motorradrad ab 60 Euro mit Ventil, Wuchten und Entsorgung, und 10 Euro mehr, wenn das Rad noch am Motorrad sitzt. Der eigene Ausbau spart bei ihm also nur diese 10 Euro pro Rad.

Ein zweiter Vorteil steht in keiner Preisliste. Manche Betriebe nehmen gar keine ganzen Motorräder an. Eine bundesweite Reifenkette montiert in ihren Filialen, auch in München und Nürnberg, Motorradreifen ab 23,51 Euro pro Rad, verlangt aber das bereits ausgebaute Rad. Mit losen Rädern hast du also mehr Adressen zur Auswahl. Auch der Termin wird kürzer: Das Portal rechnet mit 20 bis 30 Minuten je Rad statt mit einer bis anderthalb Stunden für den kompletten Wechsel.

Die Kehrseite steht in der Preisliste des Händlers bei Pforzheim. Beim Reifenwechsel prüft der Händler die Bremsanlage, korrigiert bei Bedarf die Kettenspannung und macht eine Probefahrt. Bei losen Rädern ist das alles deine Sache.

Erst die Anleitung lesen, dann aufbocken

Ob der Radausbau in deiner Anleitung steht, hängt von Hersteller und Baujahr ab. Suzuki beschreibt ihn für die V-Strom 650 Schritt für Schritt, BMW für die R 1250 GS ebenso, beide mit Drehmomenten. Honda empfiehlt bei CB650R und NC750X für den Radausbau den Händler, weil Spezialwerkzeug und Fachkenntnis nötig seien. Yamaha beschrieb den Ausbau 2013 im Handbuch der MT-07 nur für Modelle ohne ABS und verwies ABS-Modelle an den Händler. In den Anleitungen der Tracer 700 (2020) und der MT-09 (2023) steht er nicht mehr.

Fehlt der Ausbau in deinem Handbuch, brauchst du das Werkstatthandbuch deines Modells, oder du überlässt Aus- und Einbau der Werkstatt. Eine Reihenfolge aus dem Forum oder von einer anderen Maschine ist kein Ersatz. Beachte immer die Freigaben und Angaben in deinem Fahrzeughandbuch.

Die Werkstatt ist die bessere Wahl, wenn dir Ständer, Drehmomentschlüssel oder die Ruhe dafür fehlen. Machst du es selbst, dann ohne Zeitdruck, mit der Anleitung daneben und in eigener Verantwortung. Du arbeitest an Achse und Bremse, also an den Teilen, die das Rad halten und die Maschine zum Stehen bringen.

Das Motorrad muss sicher stehen, bevor ein Rad herauskommt. Suzuki setzt für das Vorderrad einen Montageständer unter die Schwinge und einen Heber unter den Motor, nicht unter Verkleidung oder Ölfilter. BMW stellt die R 1250 GS auf den Kippständer, so heißt dort der Hauptständer, und hebt sie vorn mit einem Vorderradständer an. Yamaha rät bei der MT-09 zu Montageständern, weil die Maschine keinen Hauptständer hat. Suzuki warnt außerdem davor, das Hinterrad am Straßenrand auszubauen.

Prüf vorher, ob dein Werkzeug zur Achse passt. Bei der V-Strom 650 ist zum Lösen der Vorderachse ein Spezialwerkzeug nötig, das es beim Händler gibt. Einen Drehmomentschlüssel brauchst du ebenfalls. Hast du keinen oder kannst du ihn nicht sicher bedienen, sollst du laut Suzuki die Schrauben und Muttern vom Händler prüfen lassen. BMW will die Anziehdrehmomente an der R 1250 GS und der R 1300 GS in jedem Fall von einer Fachwerkstatt geprüft sehen.

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Sicherheitshinweis: Bau ein Rad nur aus, wenn die Maschine auf ebenem, festem Untergrund und auf passenden Ständern steht. Rüttle vorsichtig am Heck, bevor du die Achse ziehst: Wackelt die Maschine jetzt, steht sie nicht sicher genug.

Eine aufgebockte Maschine ohne Vorderrad hat nur noch wenig, was sie hält. Rutscht der Heber oder kippt ein Ständer, fällt sie auf die Gabel oder auf dich.

Beim Ausbau bleibt die Bremse unberührt

Ein Satz steht in jeder der Anleitungen, die den Ausbau beschreiben: Lass die Bremse in Ruhe, solange der Sattel ab oder das Rad draußen ist. Suzuki nennt den Grund: Die Beläge lassen sich sonst nicht mehr ohne Weiteres zurückdrücken, und Bremsflüssigkeit kann auslaufen. Das gilt genauso für den Fußbremshebel, wenn das Hinterrad draußen ist. Bei einer Integralbremse wirkt ein Hebel auf beide Räder: an der R 1250 GS der Handbremshebel, an der R 1300 GS jeder der beiden. Dann bleiben beide Hebel in Ruhe.

Bei Maschinen mit ABS sitzt am Rad ein Drehzahlsensor. Suzuki und BMW schrauben ihn als Erstes ab. BMW lässt bei der R 1250 GS außerdem die Felge dort abkleben, wo der Bremssattel sie zerkratzen könnte. Die abgenommenen Sättel hängst du mit einem Kabelbinder oder einem Stück Draht auf, damit ihr Gewicht nicht am Bremsschlauch zieht.

Verloren geht beim Ausbau gern ein Kleinteil: die Distanzbuchse, die das Rad zwischen den Holmen auf Abstand hält. An der R 1250 GS kommt sie nach dem Ausbau aus der Radnabe und beim Einbau auf der linken Seite wieder hinein. An anderen Maschinen sitzen zwei, und nicht immer sind beide gleich. Mach ein Foto von beiden Seiten, bevor du die Achse ziehst, damit später jede wieder auf ihre Seite kommt, und lass die Buchsen zu Hause. Der Reifenhändler braucht sie nicht.

Bevor die Räder ins Auto kommen, markierst du an jeder Felge die Laufrichtung mit einem Pfeil auf einem Streifen Klebeband. Der Monteur braucht die Drehrichtung des Rads, um den neuen Reifen richtig herum aufzuziehen, und nicht jede Felge trägt einen eigenen Pfeil. Leg die Räder so, dass die Bremsscheiben keine Last tragen, zum Beispiel auf zwei Kanthölzer.

Erster Handgriff: die Reihenfolge an der Vorderachse

An der Vorderachse zählt neben dem Drehmoment die Reihenfolge, und die ist von Modell zu Modell verschieden.

BMW lässt bei der R 1250 GS (Anleitung 06.2020) die Steckachse einsetzen, den Vorderradständer entfernen und die Gabel mehrmals kräftig einfedern, ohne dabei den Handbremshebel zu ziehen. Der Kippständer hält die Maschine an ihrem Platz, die Bremssättel hängen noch lose. Erst danach kommt der Vorderradständer wieder dran, dann die Achsschraube mit 30 Nm, die linke Klemmschraube mit 19 Nm und die rechte. Die Klemmschrauben sitzen unten am Gabelholm und halten die Achse fest. Die Bremssättel folgen mit 38 Nm.

Das Einfedern vor dem Festziehen lässt sich mechanisch erklären: Die beiden Holme sollen ihre Lage auf der Achse finden, bevor die Klemmung sie festhält. Sonst steht die Gabel unter Spannung und spricht schlechter an.

Yamaha lässt bei der MT-07 ohne ABS das Rad zuerst auf den Boden absenken, dann folgen Bremssättel mit 40 Nm, Achse mit 65 Nm und Klemmschraube mit 23 Nm. Das Einfedern steht dort am Schluss, als Funktionsprüfung der Gabel. Suzuki verweist für die V-Strom 650 auf die umgekehrte Reihenfolge des Ausbaus und nennt die Werte: Achse 65 Nm, Achshalterschraube 23 Nm, Bremssattelschrauben 39 Nm. Achshalterschraube heißt dort die Klemmschraube.

Wie weit die Vorgaben auseinanderliegen, zeigt die Nachfolgerin der R 1250 GS. Bei der R 1300 GS (Anleitung 02.2023) bekommt die Achsschraube 50 Nm. Die Klemmschrauben bekommen 12 Nm, und zwar sechsmal im Wechsel. Mit den Werten der Vorgängerin lägst du zweimal daneben.

Zweiter Handgriff: die Bremse pumpen, bevor die Maschine rollt

Damit die Sättel von der Scheibe gehen und wieder darauf passen, müssen die Beläge ein Stück auseinander. Danach liegt zwischen Belag und Scheibe Luft, und der erste Zug am Hebel geht ins Leere.

Suzuki und BMW verlangen deshalb dasselbe. Suzuki lässt einige Male pumpen, bis der richtige Hebelweg wieder da und jede Schwammigkeit verschwunden ist. BMW lässt an beiden GS die Bremse mehrmals betätigen, bis die Beläge anliegen, und vor Fahrtantritt prüfen, ob die Bremswirkung ohne Verzögerung einsetzt.

Hinten ist es der Fußbremshebel. Den vergisst du leichter: Beim Schrauben stehst du neben der Maschine, und der Fuß kommt erst beim Losfahren an den Hebel.

Danach drehst du jedes Rad am Reifen von Hand. Suzuki will, dass es sich unbehindert dreht. Klemmt es oder schleift es stark, fahr nicht los: Prüf zuerst, ob Distanzbuchsen und Sättel richtig sitzen.

Sicherheitshinweis: Zieh den Handbremshebel und tritt den Fußbremshebel nach jedem Radeinbau mehrmals, bis beide einen festen Druckpunkt haben. Mach das, bevor du die Maschine vom Ständer nimmst.

Mit zurückgedrückten Belägen greift die Bremse beim ersten Zug nicht. Ohne das Pumpen merkst du es erst, wenn die Maschine schon rollt.

Dritter Handgriff: Kette einstellen, Achsmutter anziehen

Am Hinterrad mit Kette hast du beim Ausbau die Kettenspanner gelöst und das Rad nach vorn geschoben. Nach dem Einbau stimmen deshalb weder Durchhang noch Spur von selbst. Suzuki und Yamaha verlangen, den Durchhang der Kette dann neu einzustellen, so wie es im Kettenkapitel des Handbuchs steht.

Die Markierungen links und rechts an der Schwinge müssen dabei gleich stehen, sonst läuft das Rad schief. Erst dann kommt die Achsmutter auf ihr Drehmoment: 100 Nm an der V-Strom 650, 105 Nm an der MT-07. Danach misst du den Durchhang noch einmal, so verlangt es Suzuki. Beim Festziehen kann er sich ändern.

Mit Kardan entfällt dieser Teil. An der R 1250 GS und der R 1300 GS halten Radschrauben das Hinterrad am Radflansch, BMW lässt sie über Kreuz mit 60 Nm anziehen. Der Auspuff soll vor dem Ausbau abgekühlt sein, und bei der R 1250 GS kommt vorher der erste Gang hinein.

Die Kontrollrunde vor dem ersten Meter

Bevor die Maschine vom Ständer kommt, gehst du diese Liste durch:

  1. Laufrichtung: Der Pfeil auf dem Reifen zeigt in Drehrichtung, vorn wie hinten.
  2. Distanzbuchsen: Alle sind wieder drin, jede auf ihrer Seite.
  3. Drehmomente: Achsen, Achsmutter oder Radschrauben, Klemmschrauben und Bremssättel sind nach Anleitung angezogen.
  4. Raddrehzahlsensor: verschraubt, das Kabel sitzt in seinen Clips.
  5. Bremsen: vorn und hinten gepumpt, der Druckpunkt steht.
  6. Räder: Beide drehen sich von Hand frei.
  7. Kette: Durchhang nach Anleitung, Markierungen links und rechts gleich.
  8. Luftdruck: bei kaltem Reifen auf den Wert aus dem Handbuch gebracht.

Die ersten Kilometer fährst du verhalten. Der ADAC nennt für neue Reifen 20 bis 50 Kilometer, auf denen Bremsen, Beschleunigen und Schräglage vorsichtig dosiert werden sollen. Hersteller nennen längere Strecken: Yamaha bei der MT-09 rund 100 Kilometer, Suzuki bei der V-Strom 650 und Kawasaki bei der Z900 160. Geh nach der Rückkehr noch einmal mit dem Drehmomentschlüssel über Achse und Bremssättel. An den beiden GS ersetzt das nicht die Prüfung in der Fachwerkstatt, die BMW verlangt.

Räder selbst ausbauen heißt eben auch: Die Probefahrt der Werkstatt machst du selbst.

Räder selbst ausbauen oder 24 Euro pro Rad zahlen: Die Rechnung machst du

Die 24 Euro pro Rad bezahlen beim Händler eine ganze Reihe von Dingen: die Bühne, das Werkzeug, den Blick auf die Bremse, die eingestellte Kette und die Probefahrt. Hast du Ausrüstung und Übung selbst, sparst du das Geld und bist nicht auf den Termin einer einzigen Werkstatt angewiesen.

Fehlen dir Ständer und Drehmomentschlüssel, sieht die Rechnung anders aus. Ein Paar Montageständer und ein Drehmomentschlüssel kosteten im Oktober 2026 bei zwei Onlinehändlern für Motorradzubehör zusammen etwa 150 bis 300 Euro. Bei 48 Euro für beide Räder hast du das erst nach vier bis sieben Reifensätzen wieder drin.

An manchen Maschinen sieht der Hersteller den Ausbau gar nicht bei dir, Honda etwa bei CB650R und NC750X. Bei der R 1250 GS und der R 1300 GS kommt nach der Vorgabe von BMW der Weg zur Fachwerkstatt hinzu, damit sie die Drehmomente prüft. Und hast du noch nie ein Rad eingebaut, hol dir beim ersten Mal jemanden dazu, der die Handgriffe kennt.

Vor der Entscheidung brauchst du die Seite aus deiner Anleitung mit Reihenfolge und Drehmomenten. Fehlt sie, fehlt der Drehmomentschlüssel oder ein sicherer Stand für die Maschine, gehört der Ausbau in die Werkstatt. Ist alles da, rechnest du mit der Preisliste deiner Werkstatt nach und entscheidest, was dir ein Nachmittag in der Garage wert ist.

❓ Häufige Fragen zum Radausbau vor dem Reifenwechsel

Was kostet der Reifenwechsel am Motorrad, wenn ich die Räder lose bringe?

Für die Montage auf dem ausgebauten Rad nennen Werkstätten und ein Vermittlungsportal im Oktober 2026 meist 22 bis 50 Euro pro Rad, ein Münchner Reifenhändler ab 60 Euro. Wuchten ist in der Regel eingeschlossen. Der Aus- und Einbau am Motorrad kostet nach diesen Quellen zusätzlich 10 bis 30 Euro pro Rad, bei einem Vertragshändler im Raum Pforzheim sind es 24 Euro. Derselbe Händler nimmt für mitgebrachte Reifen je 15 Euro Aufpreis. In München oder Hamburg liegen die Preise laut dem Portal meist höher als in kleineren Städten.


Welches Werkzeug brauche ich, um die Räder am Motorrad selbst auszubauen?

Zum Radausbau gehören sichere Ständer oder ein Heber an der vom Hersteller genannten Stelle, ein Drehmomentschlüssel und das passende Werkzeug für die Achse. Bei manchen Modellen ist das ein Spezialwerkzeug vom Händler, so bei der Vorderachse der Suzuki V-Strom 650. Dazu kommen die Anleitung oder das Werkstatthandbuch mit Reihenfolge und Anzugswerten.


Was passiert, wenn ich bei ausgebautem Rad die Bremse betätige?

Bei ausgebautem Rad oder abgenommenem Bremssattel drückt ein Zug am Hebel die Bremsbeläge zusammen. Sie lassen sich dann nicht mehr ohne Weiteres zurückdrücken, und nach Angaben von Suzuki kann Bremsflüssigkeit auslaufen. Die Anleitungen von Suzuki V-Strom 650, BMW R 1250 GS und Yamaha MT-07 warnen davor.


Warum muss ich nach dem Radeinbau die Bremse pumpen?

Nach dem Radeinbau liegen die Bremsbeläge nicht mehr an der Scheibe an, weil sie zum Abnehmen und Aufsetzen des Sattels auseinandergedrückt wurden. Erst mehrere Züge am Hebel bringen sie wieder in Position. Suzuki verlangt das für die V-Strom 650 vorn am Handbremshebel und hinten am Fußbremshebel, BMW für die R 1250 GS nach dem Einbau des Vorderrads.


In welcher Reihenfolge ziehe ich die Vorderachse an?

Die Reihenfolge an der Vorderachse legt der Hersteller für jedes Modell fest. BMW lässt bei der R 1250 GS erst die Gabel einfedern und dann Achsschraube und Klemmschrauben anziehen, bei der Yamaha MT-07 ohne ABS steht das Einfedern erst am Schluss. Auch die Drehmomente unterscheiden sich, selbst zwischen zwei Generationen derselben Baureihe.


Muss ich nach dem Einbau des Hinterrads die Kette neu einstellen?

Nach dem Einbau des Hinterrads stellst du die Kette neu ein, weil du die Kettenspanner für den Ausbau gelöst hast. Das verlangen die Handbücher der Suzuki V-Strom 650 und der Yamaha MT-07. Stimmt der Durchhang und stehen die Marken auf beiden Seiten der Schwinge gleich, ziehst du die Achsmutter mit dem vorgegebenen Drehmoment an.


Kann ich die Räder auch bei einem Motorrad mit ABS selbst ausbauen?

Bei einem Motorrad mit ABS entscheiden die Hersteller unterschiedlich, ob sie dir den Radausbau überlassen. Suzuki führt ihn in der Betriebsanleitung der V-Strom 650 auf, BMW in denen der R 1250 GS und der R 1300 GS, den Raddrehzahlsensor eingeschlossen, der zuerst abgeschraubt wird. Bei Yamaha stand er 2013 für die MT-07 nur in der Fassung ohne ABS, und Honda rät in den Anleitungen von CB650R und NC750X zum Händler.

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