MXGP Uddevalla 2026: Gajser stürzt, fährt aufs Podest - und ist plötzlich WM-Dritter

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Ein Sturz im ersten Lauf. Ein dritter Platz im zweiten. Und am Sonntagabend eine Tabelle, in der Tim Gajser als WM-Dritter steht – obwohl er beim MXGP Uddevalla 2026 weder gewonnen noch das Tagespodest erreicht hat.

Foto: Yamaha Motor Europe

Wie das zusammenpasst, erklärt sich nicht aus den beiden Rennen am Sonntag, sondern aus einem Nachmittag am Samstag und aus einem Fahrer, der gar nicht am Start war. Sein Teamkollege Maxime Renaux erlebte derweil den Tag, den jeder Motocross-Fahrer kennt und niemand haben will: zweimal schlecht weggekommen, zweimal nichts mehr zu machen.

Wo der Start 70 Prozent ist

Es gibt Sätze von Fahrern, die mehr über eine Strecke sagen als jede Streckenbeschreibung. Gajsers Satz nach dem Rennen war so einer: Auf einer Piste wie dieser sei der Start wohl 70 Prozent des Rennens gewesen.

Das Glimminge Motorstadion bei Uddevalla ist Hardpack in Reinform. Harter, steiniger Boden, der sich nicht verformt, sondern nur glatter wird. Es entstehen kaum neue Linien, die Bremswellen liegen für alle gleich, und wo sich im Sand über die Renndistanz immer neue Spuren auftun, bleibt hier eine.

Foto: Yamaha Motor Europe

Dazu kommt, dass Gajser den Kurs schon vor dem Wochenende als im Vorjahr verändert beschrieben hatte: deutlich langsamer und für ein 450er-Bike ziemlich eng geworden. Für ein 450er-Werksmotorrad heißt das: Die Leistung ist da, der Platz, sie sauber auf den Boden zu bringen, fehlt.

Das Ergebnis siehst du in den Ergebnislisten des Sonntags. Jeffrey Herlings gewann auf seiner Honda beide Läufe – den ersten mit gut 21 Sekunden Vorsprung, den zweiten mit rund sechs. Vorne fahren und vorne bleiben, das war an diesem Tag dasselbe.

Für alle dahinter galt: Wer nach der ersten Kurve auf Rang sieben liegt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Rang sechs oder acht ins Ziel kommen. Genau diese Logik hat das Wochenende beider Yamaha-Werksfahrer bestimmt – beim einen mit dem besseren, beim anderen mit dem schlechteren Ausgang.

Foto: Yamaha Motor Europe

Kurz zur Ausgangslage, falls du in dieser Saison nicht jedes Wochenende verfolgt hast: Gajser fährt sein erstes Jahr in Yamaha-Blau. Davor saß der fünffache Weltmeister über ein Jahrzehnt lang auf roten Maschinen. Ein Markenwechsel in diesem Alter ist kein Kosmetikprogramm – Fahrwerk, Motorcharakter, Sitzposition, alles muss neu erarbeitet werden. Und auf einem Belag wie in Uddevalla rächt sich jedes Detail, das noch nicht sitzt.

Ein Grand-Prix-Sieg auf der YZ450FM steht bislang aus. Podestplätze gab es dagegen mehrere, zuletzt einen dritten Rang im Sand von Lommel. Der Anspruch des Slowenen liegt trotzdem höher, und das merkt man ihm nach solchen Sonntagen an.

Foto: Yamaha Motor Europe

Lauf eins: der Sturz im Kampf um Platz vier

Und hier wird es interessant, weil Team und Fahrer den ersten Lauf unterschiedlich erzählen.

Die offizielle Mitteilung des Yamaha-Werksteams schreibt Gajser einen starken Start zu, aus dem er in den Anfangsrunden Platz fünf gemacht habe. Gajser selbst sagte sinngemäß, er habe im ersten Lauf nicht den besten Start gehabt und von Beginn an drücken müssen. Beides lässt sich vereinbaren, wenn man Rang fünf nach der ersten Runde weder als schlecht noch als stark einordnet, sondern als das, was es war: brauchbar, aber nicht die Position, die er wollte.

Foto: Yamaha Motor Europe

Unstrittig ist, was danach passierte. Gajser lag auf Rang fünf und damit im Kampf um Platz vier, wollte nach eigener Aussage etwas zu viel, machte ein paar Fehler und stürzte schließlich. Der Sturz kostete ihn eine Reihe von Positionen.

Zurück im Rennen blieb ihm auf Hartboden das übliche Problem: Anschluss nützt wenig, wenn es keine Stelle gibt, an der sich ein Manöver ansetzen lässt. Am Ende stand Rang neun, gut 33 Sekunden hinter Herlings und hinter dem schwedischen Lokalmatador Isak Gifting.

Der Platz, auf dem er lag, hätte 16 Punkte gebracht. Rang neun brachte zwölf. Vier Punkte, liegen gelassen in einem einzigen Sturz. Klingt nach wenig – behalte die Größenordnung trotzdem im Kopf, sie wird am Ende dieses Artikels noch einmal wichtig.

Foto: Yamaha Motor Europe

Lauf zwei: elf Sekunden hinter Herlings

Im zweiten Lauf funktionierte genau das, was im ersten fehlte. Nach Teamangaben lag Gajser nach dem Start auf Rang zwei; Herlings kam erst als Vierter aus der ersten Kurve und arbeitete sich dann zügig an ihm und Febvre vorbei. Bis zum Ende der ersten Runde fiel Gajser auf Rang drei zurück, hielt dort aber ein Tempo, das dem der beiden vor ihm entsprach.

Herlings und Romain Febvre machten den Sieg unter sich aus, Gajser lag als Dritter 11,356 Sekunden hinter dem Führenden – nicht abgehängt, sondern im Rennen. Für einen Fahrer, der in seiner ersten Saison auf einem neuen Werksmotorrad sitzt, ist das ein belastbares Ergebnis.

Foto: Yamaha Motor Europe

Zu Ende gefahren wurde dieser Lauf allerdings nicht. Rund zwei Minuten vor dem regulären Schluss ging die rote Flagge raus, nachdem Kevin Brumann und Jago Geerts schwer kollidiert waren. Brumann konnte die Strecke nach Videobildern aus eigener Kraft verlassen; bei Geerts stand am Abend eine weitere Untersuchung an. Gewertet wurde das Rennen regulär; in der Ergebnisliste steht für Lauf zwei entsprechend eine kürzere Renndauer als für Lauf eins.

Die Kombination aus Platz neun und Platz drei ergab 32 Punkte und Rang fünf der Tageswertung. Die Tageswertung gewann Herlings mit der Maximalpunktzahl von 50, vor Febvre mit 40 und Tom Vialle mit 38. Pauls Jonass wurde mit 34 Punkten Vierter.

Foto: Yamaha Motor Europe

Was auffällt: Gajser hatte im zweiten Lauf das bessere Ergebnis als Jonass und Vialle – der Sturz aus Lauf eins hat ihn trotzdem hinter beide gedrückt. Motocross-Wochenenden werden nicht in einem Rennen entschieden, sondern in zweien. Wer das eine verliert, kann das andere selten vollständig ausgleichen.

Am Tempo lag es an diesem Sonntag nicht. Es fehlte ein sauberer erster Lauf – mit Rang fünf statt neun wäre Gajser in der Tageswertung an Jonass vorbei auf Platz vier gefahren.

Foto: Yamaha Motor Europe

Der Samstag, der den dritten Platz brachte

Jetzt zu der Rechnung, die in keiner Pressemitteilung steht und die dieses Wochenende sportlich erklärt.

Seit einigen Jahren vergibt die MXGP auch im Qualifikationsrennen am Samstag Punkte: zehn für den Sieger, dann neun, acht und so weiter bis hinunter zu einem Punkt für Rang zehn. Wer Elfter wird, geht leer aus.

Gajser wurde am Samstag Zweiter hinter Herlings. Macht neun Punkte, bevor am Sonntag überhaupt ein Rennen gefahren wurde.

Und jetzt rechne mit: Vor Schweden stand Gajser bei 534 Punkten, Lucas Coenen bei 566. Nach dem Wochenende steht Gajser bei 575 – neun aus dem Qualifikationsrennen plus 32 aus den beiden Läufen. Coenen steht unverändert bei 566, weil er in Uddevalla nicht am Start war.

Foto: Yamaha Motor Europe

Der Vorsprung auf Rang vier beträgt damit exakt neun Punkte. Also genau die Zahl, die Gajser am Samstagnachmittag geholt hat. Ohne dieses Qualifikationsrennen stünde er nach Punkten gleichauf mit Coenen – und müsste hoffen, dass die Gleichstandsregeln der WM-Tabelle für ihn ausgehen.

Das ist die unsentimentale Wahrheit hinter der Schlagzeile „Gajser ist WM-Dritter“: Sie beruht auf einem starken Samstag und auf der Abwesenheit eines Konkurrenten. Coenen fehlte in Schweden, weil er nach Angaben seines Teams eine Verletzung im Hüft- und Nervenbereich auskuriert, die ihn schon in Tschechien und Belgien Rennen gekostet hatte. Sobald er wieder am Gatter steht, ist der Puffer von neun Punkten das, was neun Punkte in dieser Serie immer sind: ein Sturz.

Renaux: ohne Start keine Chance

Für Maxime Renaux war das Wochenende in Schweden schlicht keins zum Behalten.

Es begann schon am Samstag schlecht. Im Qualifikationsrennen kam der Franzose nicht über Rang elf hinaus – eine Position hinter der Punkteregion. Null Zähler also, während sein Teamkollege neun einsammelte. Dazu zog er sich nach eigener Aussage am Samstag eine Rippenverletzung zu.

Foto: Yamaha Motor Europe

Am Sonntag folgte zweimal dasselbe Muster: Start im Mittelfeld, danach festgefahren. Rang sieben im ersten Lauf, Rang elf im zweiten, macht 24 Punkte und Platz neun der Tageswertung. In der Meisterschaft kostet ihn das eine Position: Mit 449 Punkten rutscht er hinter Tom Vialle auf Rang acht ab, der in Uddevalla 45 Zähler einfuhr.

Man kann das als schwaches Wochenende abtun. Fairer ist die andere Lesart: Auf einer Strecke, auf der praktisch alle gleich schnell sind und Überholen kaum stattfindet, ist ein mittelmäßiger Start kein Nachteil, den man wegfahren kann – er ist das Ergebnis. Renaux hat das nach dem Rennen selbst so beschrieben.

Der 26-Jährige, MX2-Weltmeister von 2021, hat in Uddevalla 2022 schon einen Lauf gewonnen. Er weiß also, dass ihm die Strecke grundsätzlich liegt. Umso bitterer, wenn das Wochenende jedes Mal an derselben Stelle scheitert: am Start.

Und der Start ist im Motocross keine Glückssache, die man aussitzt. Er hängt an der Startplatzwahl, die sich wiederum aus dem Qualifikationsrennen ergibt – wer dort schlecht abschneidet, sucht sich am Sonntag aus dem, was übrig bleibt, den am wenigsten schlechten Platz am Gatter. Renauxs Rang elf vom Samstag hat also nicht nur Punkte gekostet, sondern zweimal die Ausgangslage für den Sonntag.

Dazu die Rippe. Wer schon einmal mit einer Prellung im Brustkorb versucht hat, ein 450er-Motorrad über Bremswellen zu drücken, weiß, dass da nicht die Kraft fehlt, sondern die Atmung. Renaux selbst formuliert es zurückhaltend und sagt, gesundheitlich gehe es aufwärts.

Was die Fahrer selbst sagen

Beide äußerten sich nach dem Rennen. Die Zitate sind sinngemäß aus dem Englischen übertragen.

Gajser nannte den Tag erneut schwierig. Im ersten Lauf habe er nicht den besten Start gehabt, aber von Anfang an gedrückt. Überholen sei sehr schwer gewesen, und er habe früh im Rennen etwas zu viel gewollt. Ein paar Fehler, dann der Sturz, der ihn viele Positionen gekostet habe. Danach sei er wieder an die Fahrer vor ihm herangekommen, ohne sie passieren zu können.

Zum zweiten Lauf sagte er sinngemäß, der Start sei besser gewesen und sein Fahren ordentlich, auch wenn ihm wieder einige Fehler unterlaufen seien – immerhin sei er vorne dabei gewesen. Insgesamt sei es wieder ein schwieriges Wochenende, weil er vorn fahren wolle.

Foto: Yamaha Motor Europe

Und dann kam der Satz, um den es geht: Auf einer Strecke wie dieser sei der Start wohl 70 Prozent des Rennens gewesen. Er habe sich mit dem Sturz im ersten Lauf selbst geschadet, wolle dem Team aber ausdrücklich für die Arbeit danken. Nächstes Wochenende gehe es weiter.

Renaux sagte sinngemäß, er habe in jedem Rennen des Wochenendes einen wirklich schlechten Start gehabt. Wenn die Strecke kaum Überholmöglichkeiten biete und praktisch alle dasselbe Tempo fahren, mache das die Sache schwierig. Er sei enttäuscht, müsse es aber hinnehmen und weitermachen. Am Samstag habe er sich an der Rippe verletzt, weshalb es am Sonntag etwas schmerzhaft gewesen sei – insgesamt gehe es ihm gesundheitlich aber besser. Schade sei nur, dass die Starts derzeit nicht kommen.

Zwei Werksfahrer, ein Befund – und der lautet nicht Formkrise, sondern Startaufstellung.

Die Tabelle nach dem MXGP Uddevalla 2026

An der Spitze der MXGP-Weltmeisterschaft hat sich das Bild weiter verfestigt. Jeffrey Herlings führt nach 15 von 19 Runden mit 735 Punkten, nachdem er in Schweden das Qualifikationsrennen und beide Läufe gewonnen hat – das maximal mögliche Wochenende.

Dahinter Romain Febvre mit 619 Punkten, ein Rückstand von 116 Zählern. Bei vier verbleibenden Runden und maximal 60 Punkten pro Wochenende – 50 aus den Läufen plus zehn vom Samstag – ist die Meisterschaft rechnerisch offen. Praktisch bräuchte es dafür allerdings einen Ausfall in Serie beim Führenden.

Bemerkenswert ist das vor allem, weil Febvre als amtierender Weltmeister in diese Saison gegangen ist. Der Franzose hat 2026 keine schlechte Serie hingelegt, er trifft nur auf einen Herlings, der aktuell in einer eigenen Kategorie unterwegs ist. In Schweden holte der Niederländer das Maximum von 60 Punkten aus dem Wochenende. Solche Zahlen entscheiden Meisterschaften nicht spektakulär, sondern zermürbend.

Foto: Yamaha Motor Europe

Auf Rang drei steht jetzt Tim Gajser mit 575 Punkten, neun vor Lucas Coenen mit 566. Danach folgen Ruben Fernandez und Andrea Adamo mit je 483, Tom Vialle mit 454 und Maxime Renaux mit 449.

Fünf Punkte trennen Vialle und Renaux. Auch das ist eine Zahl, die im Endspurt noch mehrfach kippen wird – und ein Grund, warum ein Rang neun an einem schlechten Tag kein wertloses Ergebnis ist.

Unterm Strich hat das MXGP Uddevalla 2026 aus Yamaha-Sicht ein besseres Ergebnis gebracht, als das Wochenende sich angefühlt haben dürfte. Ein Podestplatz im zweiten Lauf, ein Sprung auf Rang drei der Gesamtwertung, und zwei Fahrer, die genau wissen, woran es lag.

Was jetzt auf dem Spiel steht

Am kommenden Wochenende geht es nach Arnhem in die Niederlande – zurück in den Sand, weg vom Hartboden. Danach folgen drei Auswärtsrunden in Serie: Türkei am 6. September, dann China am 13. und Australien am 20. September – die letzten beiden als echte Übersee-Trips.

Für Gajser heißt das vier Wochenenden, in denen neun Punkte zu verteidigen sind, sobald Coenen wieder fährt. Und hier kommen die vier Punkte aus dem ersten Lauf zurück: Wäre er auf Rang fünf ins Ziel gekommen statt zu stürzen, stünde er jetzt nicht neun, sondern 13 Punkte vor dem Belgier. Fast ein Drittel seines gesamten Polsters hat er an einem Sonntagnachmittag liegen lassen.

Genau deshalb hängt sein WM-Rang drei am Samstag und nicht am Sonntag. Neun Punkte sind in dieser Serie kein Vorsprung, sondern eine Momentaufnahme – ein Sturz, und die Reihenfolge dreht sich wieder.

Foto: Yamaha Motor Europe

Für Renaux geht es um weniger Prominentes, aber nicht um weniger: fünf Punkte auf Tom Vialle und damit auf Rang sieben. Und um die Frage, ob die Starts zurückkommen, bevor die Saison vorbei ist. Der Sand von Arnhem ist dafür kein schlechter Ort – dort zählt beim Anfahren mehr als nur der erste Meter.

Bleibt der Satz, der von diesem Wochenende hängen bleibt und der gar nicht aus der Tabelle kommt: Der Start war 70 Prozent des Rennens. Ein fünffacher Weltmeister sagt damit, dass die entscheidende Arbeit an diesem Sonntag in den ersten fünf Sekunden erledigt war. Nicht in den 30 Minuten danach.

Manchmal ist Motorsport genau so unromantisch.

❓ Häufige Fragen zum MXGP in Uddevalla

Wer hat das MXGP in Uddevalla 2026 gewonnen?

Jeffrey Herlings. Der Niederländer gewann auf Honda das Qualifikationsrennen am Samstag und beide Läufe am Sonntag - also das maximal mögliche Wochenende. Zweiter der Tageswertung wurde Romain Febvre, Dritter Tom Vialle.


Auf welchem Platz landete Tim Gajser in Schweden?

Auf Rang fünf der Tageswertung mit 32 Punkten. Im ersten Lauf stürzte er im Kampf um Platz vier und wurde Neunter, im zweiten fuhr er als Dritter aufs Laufpodest, rund elf Sekunden hinter dem Sieger.


Warum ist Gajser jetzt Dritter der WM-Wertung?

Er hat in Schweden 41 Punkte geholt - neun aus dem Qualifikationsrennen am Samstag und 32 aus den beiden Läufen. Lucas Coenen, bis dahin Dritter, war verletzungsbedingt nicht am Start und blieb ohne Zähler. Der Vorsprung beträgt jetzt neun Punkte.


Warum fehlte Lucas Coenen beim MXGP in Schweden?

Nach Angaben seines Teams kuriert der Belgier eine Verletzung im Hüft- und Nervenbereich aus, die ihn bereits die Rennen in Tschechien und Belgien gekostet hatte. Eine Rückkehr in Uddevalla wäre nach Einschätzung des Teams zu früh gekommen.


Gibt es in der MXGP auch am Samstag Punkte?

Ja. Das Qualifikationsrennen am Samstag zählt für die Meisterschaft: Der Sieger bekommt zehn Punkte, danach geht es abwärts bis zu einem Punkt für Rang zehn. Wer Elfter oder schlechter wird, geht leer aus.


Wie lief das Wochenende für Maxime Renaux?

Schlecht. Der Franzose blieb im Qualifikationsrennen als Elfter ohne Punkte und kam am Sonntag zweimal nur im Mittelfeld weg. Mit den Rängen sieben und elf standen 24 Punkte und Platz neun der Tageswertung zu Buche. Dazu verletzte er sich am Samstag an einer Rippe.


Wie steht die MXGP-Weltmeisterschaft 2026 nach Schweden?

Jeffrey Herlings führt mit 735 Punkten vor Romain Febvre mit 619 und Tim Gajser mit 575. Dahinter folgen Lucas Coenen mit 566, Ruben Fernandez und Andrea Adamo mit je 483, Tom Vialle mit 454 und Maxime Renaux mit 449. Es stehen noch vier Runden aus.


Wie geht es in der MXGP 2026 weiter?

Nächste Station ist Arnhem in den Niederlanden am 23. August. Danach folgen die Türkei am 6. September, China am 13. September und Australien am 20. September.

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